Bei WooCommerce vs Shopify geht es im Kern darum, wer die Software betreibt. Shopify ist eine gehostete Plattform: Du zahlst einen Monatstarif, Shopify kümmert sich um Server, Sicherheit und Checkout, und du arbeitest innerhalb der Grenzen der Plattform. WooCommerce ist ein kostenloses Open-Source-Plugin für WordPress: Du zahlst für Hosting und Erweiterungen, Code und Datenbank gehören dir, und für Updates, Geschwindigkeit und Sicherheit bist du selbst verantwortlich.
Nimm Shopify, wenn dein Shop noch diesen Monat live gehen soll, du wenig technischen Pflegeaufwand willst und dein Katalog mit drei Optionen pro Produkt auskommt. Nimm WooCommerce, wenn du schon WordPress nutzt, einen Entwickler auf Abruf hast oder Produktdatenstrukturen brauchst, die Shopify nicht bietet. Die meisten Vergleiche hören bei Kosten und Bedienbarkeit auf. Dieser Vergleich schaut sich auch an, wie beide Plattformen Produkte, Varianten und eigene Felder speichern, denn das entscheidet, wie aufwendig dein Katalog heute zu pflegen ist und wie viel Arbeit ein späterer Umzug macht.
WooCommerce vs Shopify im direkten Vergleich, Punkt für Punkt
Die Tabelle vergleicht beide Plattformen bei den Punkten, nach denen jeder Käufer fragt, plus die Katalog-Limits, die die meisten Testberichte auslassen. Die Shopify-Preise sind die US-Dollar-Preise auf Shopifys Preisseite am 12. Oktober 2026. Shopify zeigt Preise in der Landeswährung an, sie unterscheiden sich also je nach Land und je nach monatlicher oder jährlicher Abrechnung. Du kannst jede Spalte sortieren oder filtern.
Entscheidungstabelle WooCommerce vs Shopify
| Softwarekosten | Basic 39 USD/Monat, Grow 105 USD, Advanced 399 USD (monatliche Abrechnung); Plus ab 2.300 USD | Kostenloses Plugin; WordPress ist kostenlos | Shopify-Kosten sind planbar; WooCommerce-Kosten ändern sich mit Hosting und Erweiterungen |
|---|---|---|---|
| Hosting | Inklusive | Du wählst und bezahlst einen Hoster | Wie schnell WooCommerce mit 50.000 SKUs läuft, hängt vom Server ab, nicht von WooCommerce |
| Kartengebühren (integrierte Zahlungen) | Shopify Payments: 2,9 % + 0,30 USD bei Basic, bei Plus nur noch 2,25 % + 0,30 USD | WooPayments: 2,9 % + 0,30 USD für US-Karten, keine Monatsgebühr | Rechne mit deinem eigenen Bestellvolumen und Kartenmix nach |
| Gebühr für andere Zahlungsanbieter | 2 % (Basic), 1 % (Grow), 0,6 % (Advanced), 0,2 % (Plus) | Keine von WooCommerce | Wichtig, wenn du einen bestimmten Zahlungsanbieter oder ein Gateway für B2B-Rechnungskauf brauchst |
| Varianten pro Produkt | 2.048 | Keine dokumentierte Obergrenze | Große Raster aus Größen und Farben funktionieren auf beiden Plattformen, aber teste Themes und Apps ab mehr als 100 |
| Optionen pro Produkt | 3 | So viele Attribute, wie du anlegst | Eine vierte Auswahlmöglichkeit für Käufer braucht bei Shopify einen Workaround |
| Eigene Felder | Metafelder und Metaobjekte | Eigene Attribute und Post-Meta aus Plugins | Shopify-Felder sind typisiert; WooCommerce-Felder sind so einheitlich wie deine Plugins |
| Sprachen | Integriert, pro Markt verwaltet | Braucht ein Plugin wie WPML oder Polylang | Übersetzungen liegen an unterschiedlichen Stellen, und das betrifft jede Synchronisation |
| Produkt-CSV | 15 MB pro Datei, Zuordnung über den URL-Handle | Integrierter Importer, Zuordnung über ID oder SKU | Durch den SKU-Abgleich lassen sich WooCommerce-Updates leichter per Skript automatisieren |
| Code-Zugriff | Nur Theme-Code und Apps | Voller Zugriff auf PHP und Datenbank | Bei WooCommerce sind tiefe Eingriffe möglich, aber eben auch, dass dabei etwas kaputtgeht |
Was du für jede Plattform wirklich bezahlst
Die Shopify-Tarife bündeln Hosting, Checkout und Kernfunktionen. Auf der US-Preisseite kostet Basic bei monatlicher Abrechnung 39 USD im Monat (29 USD im Monat bei jährlicher Abrechnung), Grow 105 USD (79 USD), Advanced 399 USD (299 USD), und Plus beginnt bei 2.300 USD im Monat. Online-Kartenzahlungen über Shopify Payments kosten 2,9 % + 0,30 USD bei Basic, 2,7 % bei Grow, 2,5 % bei Advanced und 2,25 % bei Plus (jeweils plus 0,30 USD), bei internationalen Karten kommt 1 % hinzu. Wenn du einen anderen Zahlungsanbieter nutzt, berechnet Shopify zusätzlich eine eigene Gebühr von 2 % bei Basic, 1 % bei Grow, 0,6 % bei Advanced und 0,2 % bei Plus. Die Preise unterscheiden sich je nach Land: Die Euro-Version derselben Seite nennt für Basic 28 EUR im Monat.
WooCommerce selbst kostet nichts. Bezahlen musst du Hosting, eine Domain, ein Theme und die Erweiterungen, die du brauchst, etwa ein Abo-Plugin, ein Plugin für B2B-Preise oder ein Mehrsprachigkeits-Plugin. Der hauseigene Zahlungsdienst von WooCommerce, WooPayments, berechnet 2,9 % + 0,30 USD pro Transaktion für US-Karten (1,5 % + 0,25 EUR für niederländische Karten) und nennt keine Einrichtungs- oder Monatsgebühr für Online-Zahlungen. Du kannst auch jedes andere Gateway ohne Plattformaufschlag nutzen.
Der versteckte Kostenfaktor bei WooCommerce ist Zeit: Plugin-Updates, Konflikte nach Updates, Backups und Performance-Arbeit. Die versteckten Kosten bei Shopify sind Apps: Funktionen, die es bei WordPress als kostenloses Plugin gibt, kosten bei Shopify oft ein monatliches App-Abo. Vergleiche beide anhand derselben Funktionsliste, nicht anhand des Einstiegspreises.
Einrichtungsaufwand, Wartung und wem der Code gehört
Shopify nimmt dir den Server ab. Du wählst ein Theme, legst Produkte an, verbindest Zahlungen und gehst live; Shopify patcht die Plattform und betreibt den Checkout. Dafür gibst du Kontrolle ab: Du kannst weder die Checkout-Logik noch die Datenbank ändern, und alles, was über das Theme hinausgeht, läuft über Apps oder die APIs von Shopify.
WooCommerce läuft überall, wo WordPress läuft: auf einem PHP- und MySQL-Host mit HTTPS, der die Serveranforderungen von WooCommerce erfüllt; sie verlangen eine aktuelle WordPress- und PHP-Version und mindestens 256 MB Arbeitsspeicher. Erfüllst du die, kannst du alles ändern, vom Warenkorb bis zur Art, wie Produktdaten gespeichert werden. Diese Freiheit ist der Grund, warum Agenturen WooCommerce mögen, und auch der Grund, warum ein Shop mit 40 Plugins langsam und anfällig werden kann. Beim Support verläuft die Grenze genauso: Jeder Shopify-Tarif enthält Live-Chat-Support rund um die Uhr, während du bei WooCommerce Hilfe von deinem Hoster, vom Entwickler jeder kostenpflichtigen Erweiterung und aus den WordPress-Foren bekommst. WordPress, Theme und alle Plugins aktuell zu halten, ist deine Aufgabe; bei Shopify nicht.
Beide Plattformen skalieren auf große Kataloge. Bei Shopify ist Skalierung eine Frage der Tarif-Limits und der App-Qualität, bei WooCommerce eine Frage von Hosting, Caching und Datenbank-Tuning. Beide können später auch als Backend für ein separates Headless-Frontend dienen.
Apps bei Shopify, Plugins bei WordPress
Apps aus dem Shopify App Store laufen bei Shopify oder auf den Servern des Entwicklers und docken an den Adminbereich an. Installieren und Entfernen geht sauber, aber jede App hält ihre eigenen Daten, und viele speichern Produktdetails in eigenen Metafeldern oder Datenbanken. WordPress-Plugins laufen in deiner Website und schreiben in deine eigene Datenbank, meist als Post-Meta. Damit gehören die Daten dir, aber jedes Plugin nutzt eigene Feldnamen, sodass zwei Plugins dieselbe EAN an zwei Stellen speichern können.
Bevor du dich entscheidest, schreib die fünf Erweiterungen auf, ohne die du nicht auskommst (zum Beispiel B2B-Preislisten, Bundles, Produktbewertungen, ein Feed-Tool und Übersetzungen), und prüfe für beide Plattformen, was jede kostet und wo sie ihre Daten speichert. Wo eine Erweiterung deine Produktdaten ablegt, ist wichtiger als ihre Sternebewertung, denn genau diese Daten musst du später umziehen oder synchronisieren.
SEO und Zahlungen: wo sich die beiden Plattformen unterscheiden
Beide können gut ranken. Shopify gibt jedem Produkt einen SEO-Titel, eine Meta-Beschreibung und einen URL-Handle, erzeugt Sitemap und robots.txt und setzt Canonical-Tags; das feste URL-Präfix /products/ kannst du nicht ändern. Unsere Shopify-SEO-Checkliste deckt den Rest ab. Bei WooCommerce wählst du die Permalink-Basis selbst und brauchst ein SEO-Plugin wie Yoast SEO oder Rank Math für Titel, Beschreibungen und Schema; die Einstellungen auf Produktebene findest du unter WooCommerce SEO.
Bei Zahlungen ist der eigene Checkout von Shopify der Hauptgrund, warum sich Händler dafür entscheiden, und laut Shopifys Hilfe zu Mehrwährungen bekommen nur Shops mit Shopify Payments alle Mehrwährungsfunktionen. WooCommerce unterstützt fast jedes Gateway, etwa Stripe, PayPal oder Square über deren Plugins, ohne Plattformgebühr obendrauf.
Wie Shopify Produkte, Optionen und Varianten abbildet
Ein Shopify-Produkt enthält die gemeinsamen Inhalte: Titel, Beschreibung, Anbieter, Produkttyp, Tags, Bilder und SEO-Felder. Darunter liegen die Varianten, also die verkaufbaren Ausführungen mit eigener SKU, eigenem Barcode, Preis, Gewicht und Bestand. Varianten entstehen aus Optionen. Laut Shopifys Hilfe-Center kann ein Produkt bis zu drei Optionen und bis zu 2.048 Varianten haben, dazu bis zu 250 Medien. Die Variantengrenze lag bei 100, bis Shopify sie am 15. Oktober 2025 angehoben hat; unser Leitfaden zum Shopify-Variantenlimit erklärt, wo Themes und Apps immer noch bei 100 aufhören.
Alles andere kommt in Metafelder: typisierte eigene Felder an Produkten, Varianten, Kollektionen und anderen Ressourcen, etwa Material, Pflegehinweise oder Garantiedauer. Metaobjekte sind deine eigenen Datensatztypen, zum Beispiel eine Größentabelle, auf die viele Produkte verweisen. Die Produktkategorie von Shopify bringt außerdem Kategorie-Metafelder mit festen Werten mit, etwa Stoff oder Ausschnitt. Namespaces, Typen und Definitionen erklärt unser Leitfaden zu Shopify-Metafeldern.
Sprachen sind Teil der Plattform. Du fügst Sprachen hinzu und veröffentlichst sie, und Märkte legen fest, welche Sprachen jede Region bekommt; laut Shopifys Dokumentation zu Sprachen werden Inhalte mit Shopifys App Translate & Adapt, per CSV-Import oder mit einer Übersetzungs-App übersetzt.
Wie WooCommerce einfache und variable Produkte abbildet
WooCommerce speichert Produkte als WordPress-Beiträge, Preise, Bestand und die meisten anderen Werte als Post-Meta. Die Produkttypen im Core sind einfach, gruppiert, extern/Affiliate und variabel; virtuell und herunterladbar sind Kennzeichnungen, die du einem Produkt hinzufügst. Ein variables Produkt ist das übergeordnete Produkt, und jede Variante ist ein untergeordnetes Element mit eigenem Preis, eigener SKU, eigenem Bestand, Gewicht, Bild und einem Feld für GTIN, UPC, EAN oder ISBN.
Varianten entstehen aus Attributen, und WooCommerce kennt zwei Arten. Globale Attribute legst du einmal unter Produkte > Attribute an und nutzt sie in vielen Produkten; sie bekommen Taxonomie-Namen wie pa_color und können Filter und Archivseiten speisen. Individuelle Attribute gehören zu einem einzigen Produkt, und du tippst ihre Werte durch einen senkrechten Strich getrennt ein, etwa Medium | Large | XL. Die WooCommerce-Dokumentation zu variablen Produkten nennt keine Höchstzahl an Varianten, weist aber darauf hin, dass die dynamischen Dropdowns auf der Produktseite nur bei Produkten mit 30 oder weniger Varianten funktionieren.
Eigene Felder sind in WooCommerce Post-Meta, angelegt von Plugins oder per Code: Ein EAN-Plugin schreibt vielleicht _ean, ein Marken-Plugin _brand, ein SEO-Plugin eigene Schlüssel. Für Sprachen brauchst du ein Plugin. Das Plugin WPML Multilingual & Multicurrency for WooCommerce übersetzt einfache, variable, gruppierte und externe Produkte und braucht für die Übersetzungsfunktionen einen kostenpflichtigen WPML-Tarif; Polylang hat ein eigenes WooCommerce-Add-on.
Ein Socken-3er-Pack, auf beiden Plattformen abgebildet
Nimm ein 3er-Pack Merino-Crew-Socken in zwei Größen (39 bis 42 und 43 bis 46) und drei Farben (Charcoal, Navy, Olive). Das sind sechs verkaufbare Ausführungen, jede mit eigener SKU und EAN. Material, Pflegehinweise und Herkunftsland sind bei allen Ausführungen gleich.
Bei Shopify: ein Produkt mit Option1 name „Size“ und Option2 name „Color“ sowie sechs Varianten mit je einer SKU (MER-3P-CH-3942 und so weiter), einem Barcode und einem Preis. Material und Pflegehinweise kommen in Produkt-Metafelder, zum Beispiel custom.material. Eine dritte Auswahl, etwa mit oder ohne Geschenkbox, würde den letzten Optionsplatz belegen; eine vierte würde nicht mehr passen.
Bei WooCommerce: ein variables Produkt mit zwei globalen Attributen, pa_size und pa_color, beide mit „Für Varianten verwendet“ markiert, und sechs Varianten mit eigener SKU und GTIN. Das Material kann ein individuelles Attribut sein, das nur im Tab „Zusätzliche Informationen“ erscheint, oder Post-Meta aus einem Plugin. Eine Geschenkbox wäre einfach ein drittes Attribut.
Die Produktdaten sind identisch, und trotzdem unterscheiden sich die Feldnamen, der Ort, an dem jeder Wert liegt, und die CSV-Spalten. Genau dieser Unterschied ist der eigentliche Preis eines Plattformwechsels.
Wo jedes Shopify-Feld in WooCommerce landet
| Produkt | Variables Produkt (oder einfaches, wenn es nur eine Variante gibt) | Ja |
|---|---|---|
| Option (max. 3) | Für Varianten verwendetes Attribut, global oder individuell | Ja, für Filter global wählen |
| Variante (max. 2.048) | Variante | Ja |
| Barcode der Variante | Feld für GTIN, UPC, EAN oder ISBN | Ja |
| URL-Handle | Produkt-Slug (Permalink) | Ja, aber Weiterleitungen einplanen |
| Kollektionen | Produktkategorien und Schlagwörter | Teilweise: Für automatisierte Kollektionen gibt es kein Gegenstück |
| Produkt-Metafelder | Individuelle Attribute oder Post-Meta | Braucht einen Plan, Feld für Feld |
| Metaobjekte | Kein Gegenstück im Core | Nein: als Attribute, Seiten oder per Plugin neu aufbauen |
| Shopify-Produktkategorie | Kein Gegenstück im Core | Nein: deinen eigenen Kategorien zuordnen |
| Übersetzungen (Translate & Adapt) | Übersetzungen mit WPML oder Polylang | Braucht ein Plugin und einen separaten Import |
CSV-Dateien und APIs: wie portabel dein Katalog ist
Beide Plattformen exportieren Produkte als CSV, und keine der beiden CSV-Dateien ist ein vollständiges Backup. Laut Shopifys Hilfe-Center darf eine Produkt-CSV höchstens 15 MB pro Datei groß sein. Shopifys CSV-Dokumentation hält fest: Variantenzeilen hängen über den URL-Handle unter der ersten Produktzeile, Produkt-Metafelder werden als zusätzliche Spalten exportiert, Varianten-Metafelder werden nicht unterstützt, Kollektionen sind nicht im Export enthalten, und per CSV lassen sich keine Produkte löschen. Unser Leitfaden zur Shopify-Produkt-CSV listet die Spalten mit Beispielen auf.
Der integrierte Importer und Exporter von WooCommerce verarbeitet einfache, variable, gruppierte und externe Produkte sowie Varianten, die per SKU oder ID auf ihr übergeordnetes Produkt verweisen. Attribute stehen in nummerierten Spalten wie Attribute 1 name, mit einem Global-Kennzeichen; eigene Felder nutzen das Präfix meta:; Updates ordnen Zeilen über ID oder SKU zu. Der Core-Importer kann keinen Alt-Text für Bilder setzen, und die maximale Dateigröße legt dein Server fest.
Für laufende Synchronisationen haben beide APIs. Die Admin GraphQL API von Shopify ist der aktuelle Weg, Produkte zu lesen und zu schreiben, mit Rate Limits, die sich nach den Abfragekosten richten. WooCommerce hat eine REST API, die auf deinem eigenen Server läuft, ihre Limits sind also die Limits deines Hostings.
Was ein späterer Plattformwechsel an Katalogarbeit kostet
Ein Shop-Umzug heißt: Produkte, Kunden, Bestellungen, URLs und Apps umziehen. Migrationstools und Agenturen übernehmen die Shop-Seite. Auf der Katalogseite gehen die meisten Stunden drauf, weil die beiden Datenmodelle nicht zusammenpassen: Produkte mit drei Optionen, Metafelder, Metaobjekte, Plugin-Meta und Übersetzungen brauchen alle eine Entscheidung. Ein Katalog, der schon außerhalb des Shops liegt, mit eigenen Attributnamen und SKUs, zieht mit viel weniger Nacharbeit um.
Katalogdaten, die du vor dem Plattformwechsel sichern solltest
Welche Plattform zu welchem Shop passt
- Eine neue Marke mit höchstens ein paar tausend SKUs, ohne Entwickler und mit ein oder zwei Märkten: Shopify. Mit den Tarifkosten kaufst du dir Zeit, und drei Optionen pro Produkt reichen für die meisten Mode- und Wohnkataloge.
- Ein inhaltsstarker Shop, der schon auf WordPress läuft: WooCommerce. Du behältst deinen Blog, deine SEO-Historie und dein Hosting und ergänzt einen Shop.
- B2B-, konfigurierbare oder sehr technische Produkte: WooCommerce, oder Shopify Plus, wenn das Budget es zulässt. Viele Attribute und eigene Preislogik passen besser zu WordPress als drei Optionsplätze.
- Mehrere Sprachen und Länder: Shopify, wenn du es integriert haben willst; WooCommerce, wenn es für dich in Ordnung ist, WPML oder Polylang zu betreiben und Übersetzungen mit jedem Plugin synchron zu halten.
- Mehrere Kanäle neben dem Shop: beide Plattformen, solange die Produktdaten ein Zuhause außerhalb des Shops haben, sodass der Shop ein Kanal unter mehreren ist.
Ein Katalog für Shopify, WooCommerce oder beide
Egal für welche Plattform du dich entscheidest, die Produktdaten müssen nicht nur dort liegen. WISEPIM ist ein PIM, kein Shopsystem und kein Migrationsdienst: Es importiert Produkte aus Shopify und WooCommerce, lässt dich Titel, Beschreibungen und Attribute mit KI befüllen und übersetzen und exportiert sie zurück, auf Wunsch mit Auto-Sync etwa 30 Sekunden, nachdem du ein Produkt gespeichert hast. Außerdem importiert es CSV- und Excel-Dateien mit Spaltenzuordnung, sodass aus einem Plattform-Export ein sauberer Katalog mit deinen eigenen Attributnamen werden kann. Wechselst du irgendwann die Plattform, liegt dieser Katalog schon an einem Ort, bereit für den Export in den neuen Shop.

