Shopify vs Magento ist die Wahl zwischen einer fertigen Plattform zur Miete und einer eigenen, die du selbst betreibst. Shopify ist gehostete Software: Shopify kümmert sich um Server, Sicherheit und Upgrades, die Tarife beginnen laut Shopifys Preisseite bei 39 USD im Monat (29 USD bei jährlicher Abrechnung), und ein Produkt kann bis zu drei Optionen und 2.048 Varianten haben. Magento, als kostenloses Magento Open Source oder als Adobe Commerce mit Preis auf Anfrage erhältlich, bietet dir Attributsets, sechs Produkttypen und ein Scope-Modell aus Global, Website und Store View, aber Hosting, Patches und Upgrades übernimmst du oder eine Agentur.
Nimm Shopify, wenn dein Katalog mit Größe, Farbe und einer weiteren Option pro Produkt auskommt, dein Team klein ist und du planbare monatliche Kosten willst. Nimm Magento, wenn du Attributvorlagen pro Produktfamilie, mehrere Websites oder Sprachen aus einem Katalog mit unterschiedlichen Preisen, Preise pro Kundengruppe oder tiefe Anpassungen brauchst und die Entwickler finanzieren kannst, die dazugehören. Der folgende Vergleich beginnt beim Katalog, denn die Produktdaten sind der Teil einer Plattformentscheidung, der sich am schwersten rückgängig machen lässt.
Shopify vs Magento im Überblick: gemietete oder selbst betriebene Plattform
Shopify und Magento: Limits, Kosten und wer die Arbeit macht
| Bereitstellungsmodell | Gehostetes SaaS | Selbst gehostet oder von Adobe gehostet (Adobe Commerce on Cloud oder Adobe Commerce as a Cloud Service) | Wer patcht und aktualisiert |
|---|---|---|---|
| Lizenzpreis | Basic 39 USD, Grow 105 USD, Advanced 399 USD im Monat; Plus ab 2.300 USD | Open Source kostenlos; Adobe Commerce mit Preis auf Anfrage | Die echten Kosten von Magento sind Hosting und Entwickler |
| Produkttypen | Ein Produkt mit Varianten; Bundles über eine App | Simple, Configurable, Grouped, Virtual, Bundle, Downloadable; Gift Card bei Adobe Commerce | Grouped- und Bundle-Produkte müssen für Shopify umgebaut werden |
| Optionen pro Produkt | 3 | Keine Grenze von drei Optionen in Adobes Dokumentation genannt | Produkte mit vier Auswahlmöglichkeiten werden auf Shopify aufgeteilt oder zusammengelegt |
| Varianten pro Produkt | 2.048 | Keine Grenze in Adobes Dokumentation genannt; jede Variante ist ein eigenes Simple Product | Große Variantenraster passen in beide |
| Eigene Produktdaten | Metafelder und Metaobjekte | Attribute, gruppiert in Attributsets | Attributsets haben kein direktes Gegenstück in Shopify |
| Kategorien | Kollektionen plus eine Kategorie aus der Standard Product Taxonomy | Kategoriebaum pro Root-Kategorie, viele Kategorien pro Produkt | Der Baum wird zu Kollektionen und Menüs |
| Sprachen und Länder | Markets mit Sprachen, Währungen und Katalogen | Websites, Stores und Store Views mit Werten pro Scope | Store-View-Zeilen werden zu Shopify-Übersetzungen |
| B2B | B2B-Funktionen in jedem Tarif, mehr bei Plus | Staffelpreise pro Kundengruppe im Kern; Firmenkonten und Shared Catalogs in Adobe Commerce B2B | Preise pro Kundengruppe brauchen einen neuen Ort |
| Upgrades | Laufend, durch Shopify | Release-Linien mit Support-Enddaten | Plane Migrationen rund um das Support-Ende von Magento |
| Benötigte Fähigkeiten | Merchandiser plus App-Einrichtung | PHP-Entwickler, DevOps und für die meisten Shops eine Agentur | Das Budget folgt dem Team, nicht der Lizenz |
Magento Open Source, Adobe Commerce und Adobes SaaS-Edition
„Magento“ steht heute für drei Produkte. Magento Open Source ist die kostenlose Codebasis, die du herunterlädst und selbst hostest. Adobe Commerce ist die lizenzierte Edition mit zusätzlichen Funktionen wie Geschenkkarten, B2B-Modulen und Adobe-Support, selbst gehostet oder auf Adobe Commerce on Cloud. Adobe veröffentlicht dafür keine Preisliste; auf der Preisseite fragst du ein individuelles Angebot an. Adobe Commerce as a Cloud Service ist Adobes neuere SaaS-Version: Adobe betreibt sie, sie ist versionslos, und die Storefront ist headless.
Für alle, die auf der Linie 2.4.x bleiben, zählen die Support-Daten. Adobes Software-Lifecycle-Richtlinie gibt jedem Adobe-Commerce-Release drei Jahre Standard-Support ab allgemeiner Verfügbarkeit: 2.4.7 bis 31. Mai 2027, 2.4.8 bis 31. Mai 2028 und 2.4.9 (veröffentlicht am 12. Mai 2026) bis 31. Mai 2029. Der Standard-Support für 2.4.6 endete am 11. August 2026; Kunden von Adobe Commerce erhalten ein zusätzliches Jahr erweiterten Support ohne Aufpreis, für 2.4.6 bis 31. August 2027 und für 2.4.7 bis 31. Mai 2028. Ab dem 1. Juni 2027 wartet Adobe keine Umgebungen auf Adobe Commerce on Cloud mehr, die nicht unterstützte Versionen nutzen.
Für Magento Open Source veröffentlicht Adobe keine eigene Tabelle zum Support-Ende. Open Source erscheint auf derselben Release-Linie (Adobe veröffentlicht die Release Notes zu Magento Open Source 2.4.9 neben denen von Adobe Commerce), aber das zusätzliche Support-Jahr wird als Angebot für Kunden von Adobe Commerce beschrieben. Ein selbst gehosteter Open-Source-Shop sollte seine Upgrades deshalb an den Daten des Standard-Supports ausrichten.
Attributsets, Metafelder und welches Produktformular daraus entsteht
In Magento entsteht jedes Produkt aus einem Attributset: einer Vorlage, die festlegt, welche Attribute im Produktformular erscheinen. Ein Shop für Fahrräder und Helme könnte ein Set „Fahrrad“ mit Rahmengröße, Laufradgröße und Anzahl der Gänge führen und ein Set „Helm“ mit Kopfumfang und Sicherheitsnorm. Jedes Attribut hat einen Typ (Text, Dropdown, Mehrfachauswahl, Preis, Datum, Ja/Nein) und einen Scope. Magentos Referenz zu Produktdatenattributen zeigt, wie sie in einer CSV-Datei transportiert werden: `attribute_set_code` weist das Set zu, und eigene Werte landen als Schlüssel-Wert-Paare in `additional_attributes`.
Shopify kennt keine Attributsets. Eigene Daten liegen in Metafeldern, die einmal pro Ressource (Produkt, Variante, Kollektion) mit Namespace, Key und Typ definiert werden, etwa einzeiliger Text, Ganzzahl oder Produktreferenz. Metaobjekte enthalten Datensätze mit mehreren Feldern, etwa eine Größentabelle oder eine Materialspezifikation, auf die Produkte verweisen. Außerdem kannst du in Shopify eine Kategorie aus der Standard Product Taxonomy festlegen, die Kategorie-Metafelder hinzufügt. Unser Leitfaden zu Shopify-Metafeldern erklärt die Definitionen im Detail. Der praktische Unterschied: Magento zeigt ein Fahrrad-Formular nur mit Fahrradfeldern, Shopify zeigt jede Produkt-Metafelddefinition bei jedem Produkt, also muss die Struktur in der Benennung und in deiner eigenen Disziplin stecken.
Wenn das Konzept neu für dich ist, erklärt der Lexikoneintrag zum Attributset, warum Vorlagen pro Familie die Dateneingabe einheitlich halten. Das Attributset ist auch das Erste, was bei einem Umzug von Magento zu Shopify abgeflacht wird.
Eine vierte Option, Bundles und Grouped Products: wo Shopifys Variantenmodell endet
Adobes Dokumentation nennt sechs Kern-Produkttypen plus Geschenkkarten bei Adobe Commerce. Am wichtigsten für diesen Vergleich ist das Configurable Product: ein Elternprodukt mit Auswahlfeld, bei dem jede Variante als separates Simple Product mit eigener SKU, eigenem Preis, Bestand und eigenen Bildern gespeichert ist. Adobes Anleitung zu Configurable Products verlangt, dass jedes Attribut für Varianten den Scope Global und den Eingabetyp Dropdown, Visual Swatch oder Text Swatch hat. Ein konfigurierbares T-Shirt mit Farbe, Größe und Passform nutzt drei solcher Attribute; mit der Ärmellänge werden es vier, und im Einrichtungsschritt hakst du einfach jedes gewünschte Attribut an, ohne dass Adobes Dokumentation eine Grenze von drei Attributen nennt.
Shopify bildet dasselbe Shirt als ein Produkt mit Optionen und Varianten ab. Die Hilfeseite zu Varianten setzt die Limits: drei Optionen und 2.048 Varianten pro Produkt. Vier Auswahlmöglichkeiten für Käufer bedeuten auf Shopify, zwei davon zu einer Option zusammenzulegen („Slim / Langarm“), das Produkt nach einer Auswahl aufzuteilen oder eine App zu nutzen. Das Limit von 2.048 ist großzügig, aber prüfe, ob dein Theme und deine Apps große Variantensets gut darstellen, bevor du dich darauf verlässt.
- Bundle Products: Bei Magento stellen Kunden ein Set aus Optionen mit eigenen Mengen und Preisen zusammen. Shopify braucht für jedes Bundle eine Bundles-App, und Google & YouTube akzeptieren nur feste Bundles.
- Grouped Products: Ein Grouped Product in Magento listet eigenständige Produkte (ein Besteckset aus Messer, Gabel und Löffel), die Kunden einzeln in den Warenkorb legen. Shopify hat keinen Grouped-Typ; du nutzt eine Kollektion, ein Produktreferenz-Metafeld oder eine App.
- Virtuelle und herunterladbare Produkte: Shopify deckt Dienstleistungen und digitale Güter über Einstellungen und Apps ab; plane sie separat, wenn sie für dich wichtig sind.
Store-View-Übersetzungen und Website-Preise in Shopify Markets
Magento organisiert einen Shop als Kaskade: Global, Website, Store, Store View. Adobes Dokumentation zu Scopes beschreibt den Store als Ebene, die die Root-Kategorie festlegt, und die Store View als Ebene für Übersetzungen und Währungssymbol. Ein niederländischer Händler, der in den Niederlanden und Belgien verkauft, könnte eine Website mit einer niederländischen und einer französischen Store View betreiben. Produktnamen, Beschreibungen und URL-Keys können pro Store View abweichen; Preise können global oder pro Website gelten, aber nicht pro Store View.
Shopify ersetzt diese Hierarchie durch Markets: Ländergruppen mit eigener Währung, Sprache, Domain oder eigenem Unterordner und katalogbasierten Preisanpassungen. Übersetzungen werden pro veröffentlichter Sprache gespeichert und mit Translate & Adapt, CSV-Dateien oder Apps hinzugefügt. Unser Beitrag zu Shopify Markets geht diese Einstellungen durch. Zwei Folgen für deine Daten: Store-View-Zeilen aus Magento werden zu Shopify-Übersetzungen, und Preise auf Website-Ebene werden zu Market-Katalogen. Auf der SEO-Seite hat Magentos Core-Admin keine hreflang-Einstellung, um Store Views zu verknüpfen, ein Punkt aus unserem Leitfaden zu Magento SEO.
Lizenz, Hosting und Agenturstunden: wohin das Geld fließt
Shopifys Kosten stehen auf einer Seite. In US-Dollar listet Shopify Basic mit 39 USD im Monat bei monatlicher Abrechnung (29 USD bei jährlicher Abrechnung), Grow mit 105 USD (79 USD), Advanced mit 399 USD (299 USD) und Plus ab 2.300 USD. Die Kartengebühren beginnen bei Basic bei 2,9 % + 30 ¢, und wenn du statt Shopify Payments einen externen Zahlungsanbieter nutzt, berechnet Shopify je nach Tarif zusätzlich 2 %, 1 %, 0,6 % oder 0,2 %. Kostenpflichtige Apps kommen obendrauf.
Magento Open Source hat keine Lizenzgebühr, aber die Rechnung verlagert sich: Hosting, das für Magentos Datenbank und Suchmaschine ausgelegt ist, ein CDN, Erweiterungen aus dem Commerce Marketplace, Sicherheitspatches, Versions-Upgrades und ein Entwickler oder eine Agentur auf Retainer-Basis. Adobe Commerce kommt mit einer Lizenz auf Anfrage dazu. Typische Gesamtkosten nennen wir hier nicht, weil keine der öffentlichen Zahlen überprüfbar ist, aber die Struktur ist klar: Shopify verlangt mehr pro Funktion und weniger pro Stunde, Magento weniger pro Funktion und mehr pro Stunde.
Entwickler oder Apps: das Team, das jede Plattform voraussetzt
Ein Shopify-Shop kommt mit Merchandisern, einer Person für Content und einer Agentur für die Theme-Arbeit aus. Die meisten zusätzlichen Funktionen kommen aus dem Shopify App Store und werden konfiguriert, nicht programmiert. Ein Magento-Shop setzt PHP-Entwickler voraus, die das Modulsystem, Indexer, Cron und Caching verstehen, plus jemanden, der die Server betreibt, sofern Adobe nicht hostet. Dafür bekommst du Freiheit: Eigene Checkout-Logik, ERP-gesteuerte Preise oder ein Produktkonfigurator lassen sich direkt in die Plattform einbauen, statt sie von außen anzuflanschen.
Teams unterschätzen dabei oft die Katalogseite. In Magento wird ein neues Attribut im Admin angelegt und dann jedem Attributset hinzugefügt, das es braucht; in Shopify ist es eine Metafelddefinition, die bei jedem Produkt erscheint und die jeder mit Zugriff anlegen kann. Beide Ansätze brauchen eine verantwortliche Person. Unser Vergleich WooCommerce vs Shopify behandelt denselben Zielkonflikt für eine selbst gehostete Plattform, die deutlich schlanker ist.
Staffelpreise pro Kundengruppe, Shared Catalogs und Shopifys Grenze von drei Katalogen
Magento hat schon seit Jahren B2B-Bausteine im Kern: Kundengruppen und Staffelpreise pro Website und Kundengruppe, die bei jedem Produkt unter Advanced Pricing gepflegt und als Spalten wie `tier_price_customer_group` und `tier_price_qty` exportiert werden. Adobe Commerce B2B ergänzt Firmenkonten mit Rollen, Shared Catalogs mit firmenspezifischen Preisen, verhandelbare Angebote, Einkaufslisten, Schnellbestellung und Freigaben für Bestellungen. B2B for Adobe Commerce ist ein Paket von Modulen, das auf Adobe Commerce installiert wird, und nicht Teil von Open Source.
Shopify enthält B2B-Funktionen in jedem Tarif, mit Firmen und B2B-Katalogen. Shopifys Vergleich der B2B-Tarife begrenzt Basic, Grow und Advanced auf drei aktive Kataloge über alle B2B-Märkte hinweg; Plus erlaubt unbegrenzt viele Kataloge und kann sie für kundenindividuelle Preise direkt einer Firma zuweisen. Der Vergleich BigCommerce vs Shopify geht tiefer auf Shopifys B2B-Unterschiede zwischen den Tarifen ein. Für einen Großhändler mit Hunderten kundenspezifischer Preislisten und Angebotsverhandlungen ist Adobe Commerce B2B nach wie vor der vollständigere Werkzeugkasten.
Einen Magento-Katalog auf Shopify abbilden, Feld für Feld
Ein Wechsel zwischen den Plattformen ist vor allem ein Umbau. Ein Magento-Produktexport hat eine Zeile pro Produkt und Store View, konfigurierbare Elternprodukte mit `configurable_variations`, Grouped Products mit `associated_skus` und eigene Daten gebündelt in `additional_attributes`. Shopifys Produkt-CSV erwartet eine Zeile pro Variante mit den Spalten `Option1 name` und `Option1 value` sowie Metafeld-Spalten wie `product.metafields.custom.material`; Varianten-Metafelder unterstützt sie nicht, und Kollektionen exportiert sie nicht. Die Tabelle zeigt, wo jedes Magento-Konzept landet.
Magento-Exportspalten und ihre Ziele in Shopify
| sku, name, description | SKU (pro Variante), Title, Description | Direkt |
|---|---|---|
| url_key | URL-Handle, plus 301-Weiterleitung von der alten URL | Direkt, Weiterleitungen nötig |
| meta_title, meta_description | SEO-Titel, SEO-Beschreibung | Direkt |
| attribute_set_code | Kein Gegenstück; Produkttyp, Kategorie und Benennung nutzen | Umbau |
| additional_attributes | Typisierte Produkt-Metafelder | Umbau |
| Configurable Product mit bis zu 3 konfigurierbaren Attributen | Ein Produkt, Option1 bis Option3, eine Variante pro Kindprodukt | Direkt |
| Configurable Product mit 4 oder mehr konfigurierbaren Attributen | Optionen zusammenlegen, Produkt aufteilen oder eine App nutzen | Neuaufbau |
| Attribute auf den Simple-Kindprodukten (EAN, Gewicht) | Barcode und Gewicht pro Variante; andere Daten brauchen Varianten-Metafelder außerhalb der CSV | Umbau |
| Bundle Product (bundle_values) | Bundles-App | Neuaufbau |
| Grouped Product (associated_skus) | Separate Produkte plus Kollektion oder Produktreferenz-Metafeld | Neuaufbau |
| categories (Baum) | Kollektionen und Menüs, plus eine Kategorie aus der Standard Product Taxonomy | Umbau |
| store_view_code-Zeilen | Übersetzungen pro veröffentlichter Sprache | Umbau |
| Preise im Website-Scope | Market-Kataloge mit Preisanpassungen | Umbau |
| tier_price_customer_group | B2B-Kataloge | Umbau |
Fünf Stellen, an denen ein Umzug von Magento zu Shopify Daten verliert
- Nur eine Store View exportiert. Wer nur die Standard-Store-View exportiert, lässt jede Übersetzung zurück. Exportiere jeden `store_view_code` und halte die Zeilen über die SKU verknüpft.
- Kinddaten auf Simple Products. Magento speichert EAN, Gewicht und Bilder oft auf den Simple-Kindprodukten, nicht auf dem Elternprodukt. Liest der Import nur Elternprodukte, kommen die Varianten leer an.
- Additional Attributes als ein Textblock. `additional_attributes` packt viele Felder in eine Zelle. Teile sie vor dem Import in Spalten auf und lege für jede einen Metafeld-Typ fest, sonst werden Zahlen und Einheiten zu Text.
- GTINs, die nie ein eigenes Feld hatten. Magento Open Source bringt kein GTIN-Attribut mit, also speichern Shops EANs in einem eigenen Attribut, in der SKU oder gar nicht. Finde sie, bevor ein Kanal danach fragt.
- URLs ohne Weiterleitungen. Shopify-Handles liegen unter /products/-Pfaden. Ohne 301-Mapping für jeden Magento-URL-Key fangen Rankings und Backlinks wieder bei null an.
Magento-Export-Audit vor dem ersten Shopify-Import
Wann sich der Mehraufwand mit Magento lohnt und wann nicht
- Eine Direct-to-Consumer-Marke mit ein paar hundert Produkten in Größe und Farbe: Shopify. Drei Optionen decken den Katalog ab, und niemand muss Server betreiben.
- Ein Händler mit vielen Produktfamilien, die jeweils andere Spezifikationen brauchen: Magentos Attributsets halten die Dateneingabe sauber; auf Shopify steuerst du dieselbe Struktur über Metafelder und Konventionen.
- Ein Betrieb mit mehreren Websites oder Marken und Preisen pro Website: Magentos Website-Scope kann das nativ. Shopify Markets decken Länder gut ab, getrennte Marken weniger.
- Ein Großhändler mit kundenspezifischen Preisen, Angeboten und Bestellfreigaben: Adobe Commerce mit B2B.
- Ein Team ohne Entwickler oder eines, das Upgrade-Projekte satt hat: Shopify, oder Adobe Commerce as a Cloud Service, wenn du bei Adobe bleiben willst.
- Ein Shop, der noch auf Magento 2.4.6 oder älter läuft: Entscheide jetzt, ob der nächste Schritt ein Upgrade oder ein Plattformwechsel ist, denn beides dauert Monate.
Erst den Katalog umziehen, dann die Storefront
Egal welche Plattform du wählst, der plattformneutrale Teil ist der Produktdatensatz: Attribute mit festen Typen, Varianten mit eigenen Identifikatoren und Übersetzungen pro Sprache. Die Magento-2-Anbindung von WISEPIM importiert Kategorien, Produkte und Configurable-Verknüpfungen und exportiert Namen, Beschreibungen, SEO-Felder, Preise inklusive Staffelpreisen, Bestand und Bilder, wobei Texte in jede zugeordnete Store View geschrieben werden. Die Shopify-Anbindung importiert Produkte und exportiert per SKU, einschließlich übersetzter Titel und Beschreibungen pro Locale. Wenn du die Plattform wechselst oder ein älteres PIM ersetzt, zeigt die Seite zur PIM-Migration, wie Teams zuerst die Daten übernehmen und danach die Storefront wechseln.

