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Leitfaden

Produktdaten für Händlernetze

Vollständige Daten bei jedem Händler und im B2B-Portal

Wie viele deiner Händler haben heute die aktuellen technischen Daten online?

Die meisten Teams können das nicht beantworten. Die Artikelstammdaten stimmen, aber jeder Händler pflegt seine eigene Kopie, erstellt aus einer Datei, die du vor Monaten geschickt hast, in dem Format, das genau dieser Händler wollte.

Diego Nijboer · WISEPIMZuletzt aktualisiert:

Dein Produktdatensatz

Merkmale, Einheiten, Bilder und Übersetzungen an einem Ort

Brand Portal

Aktuelle Projektdaten bei jedem Besuch

Gehosteter Feed

Bei Produktänderung, nach Zeitplan oder von Hand

Dateiexport

Eine Momentaufnahme zum Exportzeitpunkt

Direkter Sync

Etwa 30 Sekunden nach dem Speichern mit Auto-Sync, oder geplant

Ein Datensatz, vier Wege nach draußen. Jede Händlergruppe bekommt den Weg, den sie einlesen kann.

Vorab

Für wen dieser Leitfaden ist

Teams, deren Produktdaten ihre eigentliche Arbeit bei anderen leisten: beim Fachhändler, Wiederverkäufer, Installateur oder Kunden, der über dein Portal bestellt.

Das passt zu dir, wenn

  • du Produktdaten an 25 oder mehr aktive Händler, Wiederverkäufer oder Abnehmer lieferst oder ein eigenes B2B-Portal betreibst.
  • dein Sortiment 5.000 bis 250.000 Artikel mit technischen Merkmalen, Varianten, Einheiten oder Normen umfasst, die Händler brauchen.
  • deine Händler in 3 oder mehr Sprachen oder Ländern verkaufen.
  • Händler deine Inhalte umschreiben, jede Woche neue Dateien anfordern oder Bestellungen zurückkommen, weil ein Merkmal falsch war.

Wahrscheinlich noch nicht, wenn

  • du eine Handvoll Händler belieferst, die einmal im Jahr eine Preisliste bekommen. Dann reicht eine geteilte Tabelle noch.
  • du nur über deinen eigenen Onlineshop an Endkunden verkaufst. Dann passen unsere Shop-Ratgeber besser.

Teil eines Einkaufsverbands oder einer Gruppe mit mehreren Marken? Das gleiche Vorgehen gilt pro Mitglied oder Marke. In WISEPIM kann jedes Mitglied oder jede Marke ein eigenes Projekt in einer Organisation sein, mit eigenen Rollen und Rechten und einem gemeinsamen oder festen Credit-Budget. PIM für Einkaufsverbände

Das Problem

Warum Händlerdaten veralten

Händlerdaten veralten selten, weil die Quelle falsch ist. Sie veralten, weil die Kopie beim Händler der Quelle nicht mehr folgt.

  • Dateien gehen als Momentaufnahme raus

    Eine Preisliste oder Excel-Datei vom Januar ist im Juni noch die Wahrheit des Händlers. Jede Änderung nach dem Versand sieht er erst, wenn jemand eine neue Datei schickt.

  • Jeder Händler will sein eigenes Format

    Andere Spalten, Einheiten, Warengruppen und Sprachen. Dein Team baut dieselben Daten pro Händler von Hand neu, also gehen Updates an die Händler, die am lautesten fragen.

  • Lieferantenänderungen kommen nicht an

    Ein Lieferant ändert ein Merkmal oder ersetzt ein Modell. Die Änderung landet in deinem ERP, aber nicht in den Kopien bei deinen Händlern.

  • Niemand verantwortet die Händlersicht

    Das Produktdatenteam verantwortet die Stammdaten, der Vertrieb die Händlerbeziehung. Niemand prüft, was ein Händler wirklich zeigt, also tauchen Lücken als Reklamationen auf.

  • Sprachen hinken hinterher

    Eine Sprache ist vollständig, die anderen folgen Monate später. Händler in diesen Märkten füllen die Lücken selbst oder lassen Felder leer.

  • Händler helfen sich selbst

    Händler tippen Merkmale ab, schreiben Titel um und holen Bilder von woanders. Die Händlerfassung entfernt sich so immer weiter von deiner, und die Fehler kommen als Falschbestellungen und Retouren zurück.

Dein Ausgangspunkt

Großhändler, Lieferant oder Hersteller

Von außen sieht das Händlerproblem gleich aus. Wo es beginnt, hängt von deiner Position in der Lieferkette ab.

Großhandel

Es beginnt bei den Lieferantendaten

In welchem Zustand kommen Lieferantendaten heute an?

PIM für den Großhandel

Lieferant

Es zeigt sich in dem, was Abnehmer übernehmen

Wie viele Abnehmer nutzen deine Daten wie geliefert?

PIM für Lieferanten

Hersteller

Es hängt davon ab, wem die Spezifikation gehört

Welches System hält die Spezifikation, die deine Händler sehen sollen?

PIM für Hersteller

Formate

Die Formate, die Händler verlangen

Die meisten Netze brauchen drei oder vier davon gleichzeitig. Plane alle aus einem Datensatz statt einer Datei pro Händler.

Excel- oder CSV-Artikelliste

Wer es verlangt
Kleinere Händler und Wiederverkäufer sowie Abnehmer, die Daten in ihr eigenes ERP laden.
Achte auf
Spaltennamen, Einheiten und Dezimaltrennzeichen unterscheiden sich pro Händler. Die Datei ist am Versandtag veraltet.
In WISEPIM
Händler laden CSV oder Excel aus einem Brand Portal mit genau den Spalten, die du freigibst, oder du exportierst eine Datei aus WISEPIM.

BMEcat 2005 mit ETIM

Wer es verlangt
Technischer Großhandel, Installateure und Einkaufsverbände in Elektro, Sanitär, SHK und Bau. Verbreitet in der DACH-Region, in den Benelux-Ländern vor allem bei Einkaufsverbänden und größeren Händlern.
Achte auf
Jeder Artikel braucht eine ETIM-Klasse, damit ETIM-Merkmale mitgeliefert werden können, und Merkmalswerte brauchen ETIM-Einheiten und Wertecodes.
In WISEPIM
Feed Hub schreibt einen BMEcat-2005-Feed (ETIM) mit deinem Lieferanten-Header (GLN, D-U-N-S oder eigener Code) und meldet, wie viele Produkte übersprungen wurden, weil ihre Familie keine ETIM-Klasse hat.

Das eigene XML-Format des Händlers

Wer es verlangt
Größere Händler, Plattformen und Abnehmer mit eigenem Import.
Achte auf
Elementnamen, Verschachtelung, Einheiten und Pflichtfelder bestimmen sie, und sie ändern sie.
In WISEPIM
Ein eigener XML-Feed in Feed Hub mit eigenem Feld-Mapping, Template Strings, Einheitenumrechnung und Ersatzwerten.

Ein Self-Service-Portal

Wer es verlangt
Die vielen kleineren Händler, die ab und zu Daten brauchen, und neue Händler im Onboarding.
Achte auf
Wer welche Artikel und welche Preise sehen darf. Einkaufspreise und Lieferantendaten dürfen nie nach außen gelangen.
In WISEPIM
Brand Portals: ein schreibgeschützter Katalog in deinem Branding pro Zielgruppe, mit optionalem Passwort, Preisen aus deinen Portal-Preisregeln, PDF-Datenblättern und Import ins eigene WISEPIM-Projekt des Händlers.

Dein eigener B2B-Shop

Wer es verlangt
Deine eigenen Kunden, die über dein Portal auf Magento 2, Shopify oder WooCommerce bestellen.
Achte auf
Kundenspezifische Preislisten bleiben meist im Shop oder ERP. Produktinhalte gehören dort nicht hin.
In WISEPIM
Eine Shop-Anbindung mit optionalem Auto-Sync, der ein gespeichertes Produkt etwa 30 Sekunden später überträgt, oder geplante Exporte. Shopware und BigCommerce unterstützen nur den Import.

EDI (PRICAT), Datanorm, FAB-DIS, 2BA, GDSN

Wer es verlangt
Handelsketten, Handwerk und Fachhandel in Deutschland (Datanorm), die französische Bau- und Elektrodistribution (FAB-DIS), die niederländische Installations- und Baubranche (2BA) sowie GS1-Datenpools.
Achte auf
Nachrichtenstandards und zertifizierte Datenpools mit eigener Validierung und eigenem Onboarding.
Nicht in WISEPIM
WISEPIM veröffentlicht nicht in diese Pools und schreibt diese Nachrichten nicht. Lass sie bei deinem ERP, EDI-Dienstleister oder Datenpool-Anbieter, und lass WISEPIM die ETIM-klassifizierten Inhalte vollständig halten, die du dorthin lieferst.

Praxisbeispiel

Ein Artikel, drei Wege zum Händler

Hier ist ein Pressfitting, wie dein Datensatz es führt, und was schiefgeht, wenn es als einfache Datei rausgeht.

Dein Datensatz

Beispiel
Artikelnummer
PF-CU-22-90
Titel
Pressbogen 90°, Kupfer, 22 mm
EAN
8712345678906
Bestelleinheit
Stück
Packungsmenge
10
Preiseinheit
Pro 10 Stück
Mindestbestellmenge
10
Datenblatt
PDF
Ersetzt
PF-CU-22-90-V1
  1. Geht schief

    Excel an einen kleinen Händler

    Die Preisspalte kommt ohne Preiseinheit an, also zeigt der Shop des Händlers den Preis für 10 Stück als Preis für einen Bogen.

  2. Kommt richtig an

    BMEcat an einen Einkaufsverband

    Bestelleinheit, Packungsmenge, Preismenge und Mindestbestellmenge stehen in den Bestelldaten des Artikels, also rechnet das System des Händlers den richtigen Stückpreis aus.

  3. Kommt richtig an

    Brand Portal für kleinere Händler

    Der Händler sieht Preis, Packungsmenge und Preiseinheit nebeneinander, als Spalten, die du auswählst, und kann pro Produkt ein PDF-Datenblatt speichern.

Prüf das zuerst

Haben deine Produkte kein Merkmal für Bestelleinheit, Packungsmenge oder Preiseinheit, fällt ein BMEcat-Feed auf ein Stück zum Stückpreis zurück. Leg diese drei Merkmale vor deinem ersten Feed in jeder Familie an. Der Export liest sie aus Merkmalcodes wie order_unit, pack_size und price_quantity.

Vorgehen

Sechs Schritte zu vollständigen Händlerdaten

Die Reihenfolge zählt. Wer vor Schritt 1 und 2 mit einem Händlerportal anfängt, veröffentlicht seine Lücken nur schneller.

  1. 1. Leg einen führenden Datensatz fest

    Halte fest, wem welche Daten gehören. Das ERP führt Preis, Bestand und Auftragsdaten. Der Produktdatensatz führt Merkmale, Texte, Bilder und Übersetzungen. Lieferantendateien kommen über einen Eingang herein und werden einmal gemappt, statt in eine Händlerdatei kopiert zu werden.

    Erledigt, wennNiemand bearbeitet mehr eine Händlerdatei von Hand.

    In WISEPIM

    Importe nehmen CSV, Excel, XML und BMEcat an, und eine gespeicherte Importvorlage hält das Spalten-Mapping jedes Lieferanten fest. Bestands- und Preisdateien von Lieferanten kommen über Lieferantenquellen (Upload, Link, FTP, SFTP oder eine eigene E-Mail-Adresse pro Quelle), und jede Lieferung wird protokolliert. ERP-Exportdateien kommen über einen geplanten Import.

  2. 2. Leg den Händler-Kerndatensatz pro Produktfamilie fest

    Leg pro Produktfamilie fest, welche Felder jeder Händler bekommt: Kennungen (EAN oder GTIN, Herstellerartikelnummer), Marke, Titel, Beschreibung, die kaufentscheidenden Merkmale mit Einheiten, Bilder, Datenblatt und Montageanleitung als PDF sowie die Einheiten, in denen ein Händler bestellt: Bestelleinheit, Packungsmenge, Preiseinheit und Mindestbestellmenge. Halte ihn so knapp, dass er vollständig wird, und setz Kanal-Extras obendrauf.

    Erledigt, wennJede Familie hat ihre Pflichtmerkmale, und das Händlerteam hat sie abgenommen.

    In WISEPIM

    Familien legen fest, welche Merkmale gelten und welche Pflicht sind, und jedes Produkt bekommt dazu einen Vollständigkeitswert. ETIM-Klassen können zu Familien werden, mit ihren Merkmalen als Attributen. EANs bekommen eine Prüfziffernprüfung. BMEcat-Feeds schreiben Bestelleinheit, Packungsmenge, Preismenge und Mindestbestellmenge aus deinen Merkmalen.

  3. 3. Prüf vor der Lieferung jeden Kanal

    Ein Produkt ist bereit für einen Händler, wenn der Kerndatensatz vollständig ist, die Sprache des Händlers übersetzt ist und kanalspezifische Felder gefüllt sind. Leg vorher fest, was mit unvollständigen Produkten passiert: Entweder bleiben sie aus dieser Lieferung raus, oder sie gehen mit einer bekannten Lücke mit, die jemand nachverfolgt.

    Erledigt, wennKeine Händlerlieferung enthält ein Produkt, das niemand geprüft hat.

    In WISEPIM

    Pflichtmerkmale der Familie und der Vollständigkeitswert zeigen, welchen Produkten ein Teil des Händler-Kerndatensatzes fehlt. Channel Readiness macht dasselbe für die Anforderungen von Marktplätzen wie Google Shopping oder bol. Feed-Regeln lassen Produkte ohne Bild, Preis, Bestand oder Wert in einem gewählten Feld weg. Quality-Guard-Regeln können fehlerhafte Produkte bei Shop-Exporten und Syncs blockieren oder überspringen, ab dem Business-Plan.

    Channel Readiness: pro Marktplatz, wie vielen Produkten jedes Pflichtfeld fehlt.
  4. 4. Wähl die Lieferung passend zur Händlerstufe

    Teil Händler danach ein, was sie einlesen können, nicht nur nach Umsatz. Händler mit Import bekommen einen gehosteten Feed nach Zeitplan. Die vielen kleineren Händler bekommen ein Portal, das sie jederzeit öffnen können. Dein eigener B2B-Shop bekommt einen direkten Sync. Dateien sind die Rückfalllösung, nicht der Standard.

    Erledigt, wennJeder aktive Händler hat eine festgelegte Liefermethode und einen Ansprechpartner auf beiden Seiten.

    In WISEPIM

    Ein Projekt kann mehrere Brand Portals und Feed-Hub-Feeds betreiben, jedes mit eigenen Produkten, Spalten oder Mapping, Sprache und Preisregeln. Preisregeln für Portale und Feeds gibt es ab dem Business-Plan.

    Portal, Feed, Datei oder Sync

    Vier Wege, Daten zum Händler zu bringen. Die meisten Netze nutzen alle vier, jeweils für eine andere Gruppe.

    • Brand Portal
      Am besten für
      Viele Händler, die ab und zu Daten brauchen
      Wie aktuell
      Aktuelle Projektdaten bei jedem Besuch
      Aufwand beim Händler
      Gering: durchsuchen, filtern, herunterladen oder importieren
      Deine Kontrolle
      Produkte, Spalten, Preise und Passwort pro Portal
    • Gehosteter Feed
      Am besten für
      Händler und Plattformen mit eigenem Import
      Wie aktuell
      Bei Produktänderung, nach Zeitplan oder von Hand
      Aufwand beim Händler
      Einmalige Einrichtung auf ihrer Seite
      Deine Kontrolle
      Mapping, Filter, Sprache und Preise pro Feed
    • Dateiexport
      Am besten für
      Händler, die nur eine Tabelle annehmen
      Wie aktuell
      Eine Momentaufnahme zum Exportzeitpunkt
      Aufwand beim Händler
      Händler laden und mappen jedes Mal selbst
      Deine Kontrolle
      Am geringsten: weg, sobald verschickt
    • Direkter Sync
      Am besten für
      Deinen eigenen B2B-Shop
      Wie aktuell
      Etwa 30 Sekunden nach dem Speichern mit Auto-Sync, oder geplant
      Aufwand beim Händler
      Keiner
      Deine Kontrolle
      Vollständig, im Rahmen dessen, was die Shop-Plattform annimmt
  5. 5. Leg einen Update-Rhythmus pro Datentyp fest

    Preis und Bestand ändern sich täglich, Merkmale mit dem Produkt, das Sortiment pro Saison. Gib jedem Datentyp einen eigenen Rhythmus, sag den Händlern welchen, und kündige neue und auslaufende Artikel mit Datum an, statt sie es selbst merken zu lassen.

    Erledigt, wennEin Händler kann dir sagen, wie alt die Daten sind, die er sieht.

    In WISEPIM

    Feeds werden bei Produktänderungen neu erzeugt, nach Zeitplan von alle paar Minuten bis monatlich, oder von Hand. Portale lesen bei jedem Besuch die aktuellen Projektdaten. Automatisierungen führen Importe und Exporte stündlich, täglich, wöchentlich oder monatlich aus, ab dem Business-Plan.

    Wer was wie oft aktualisiert

    Ein Ausgangspunkt, den du an deine Branche anpasst. Entscheidend ist, dass jede Zeile einen Verantwortlichen hat und die Händler den Rhythmus kennen.

    • Preis und Bestand
      Verantwortlich
      ERP
      Rhythmus
      Täglich oder mehrmals am Tag
      In WISEPIM
      Bestands- und Preissync von Lieferanten oder ein geplanter Import, danach werden Feeds bei Änderung neu erzeugt
    • Merkmale und Texte
      Verantwortlich
      Produktdatenteam
      Rhythmus
      Wenn sich das Produkt ändert
      In WISEPIM
      Feeds, die bei Änderung neu erzeugt werden, Portale zeigen es beim nächsten Besuch
    • Neue und auslaufende Artikel
      Verantwortlich
      Category Manager oder Sortimentsverantwortliche
      Rhythmus
      Pro Sortimentsänderung, mit Datum angekündigt
      In WISEPIM
      Feed- und Portalfilter nach Status, Familie oder Kategorie bestimmen den Umfang. Eine Ersatzbeziehung verknüpft einen auslaufenden Artikel mit seinem Nachfolger, und BMEcat-Feeds liefern sie als Nachfolgerverweis mit, Zubehör als Zubehörverweis
    • Übersetzungen
      Verantwortlich
      Content-Team mit Prüfer pro Sprache
      Rhythmus
      Bevor ein Händler in dieser Sprache live geht, danach bei jeder Inhaltsänderung
      In WISEPIM
      KI-Übersetzung in 70+ Sprachen, Produktfilter pro Sprache, die zeigen, was noch nicht übersetzt ist, eine Exportsprache pro Feed und eine Sprachauswahl in Portalen
    • Vollständiger Katalog-Check
      Verantwortlich
      Leitung Produktdaten mit dem Händlerteam
      Rhythmus
      Jede Saison oder jedes Quartal
      In WISEPIM
      Quality-Guard-Regelpakete wie B2B-Datenaustausch prüfen den ganzen Katalog, ab dem Business-Plan
  6. 6. Miss die Vollständigkeit beim Händler

    Miss zwei Dinge: wie vollständig deine Quelle für die Bedürfnisse jedes Händlers ist, und wie viel davon wirklich beim Händler ankommt. Das Erste liefern deine eigenen Daten, das Zweite eine Stichprobe beim Händler. Prüf beides an einem festen Tag, gemeinsam mit dem Händlerteam.

    Erledigt, wennDu kannst beantworten, wie viele Händler die aktuellen Merkmale zeigen, mit Zahl und Datum.

    In WISEPIM

    Vollständigkeitswerte, Qualitätsanalysen im Zeitverlauf, Produktanzahl und Generierungsstatistik pro Feed sowie die Aufrufe pro Portal.

    Sieben Kennzahlen für die Händlerabdeckung

    Zusammen zeigen sie, ob das Netz vollständig ist. Setz eigene Ziele nach der ersten Messung; eine Ausgangsbasis schlägt jede Schätzung.

    • Vollständigkeit Kerndatensatz
      Was sie misst
      Anteil der Produkte, bei denen jedes Pflichtmerkmal ihrer Familie gefüllt ist
      Woher sie kommt
      Vollständigkeitswert pro Produkt, im Zeitverlauf in den Qualitätsanalysen
    • Datenreife pro Kanal
      Was sie misst
      Produkte, die die Prüfung für einen Kanal oder Feed bestehen
      Woher sie kommt
      Vollständigkeit gegen die Pflichtmerkmale der Familie, Channel Readiness für Marktplätze und die Produktanzahl jedes Feeds
    • Sprachabdeckung
      Was sie misst
      Anteil des Kerndatensatzes, der in jede Händlersprache übersetzt ist
      Woher sie kommt
      Produktfilter nach Übersetzungsstatus pro Sprache
    • Zeit bis händlerbereit
      Was sie misst
      Tage von der ersten Lieferantendatei bis zum vollständigen Kerndatensatz eines neuen Artikels
      Woher sie kommt
      Das Importdatum des Artikels und der datierte Verlauf des Qualitätswerts am Produkt
    • Aktualität der Feeds
      Was sie misst
      Wann jeder Händler-Feed zuletzt erzeugt wurde und wie viele Produkte er enthält
      Woher sie kommt
      Feed Hub: zuletzt erzeugt und Produktanzahl, bei BMEcat auch übersprungene Artikel
    • Nutzung durch Händler
      Was sie misst
      Ob Händler die Daten, die du ihnen gibst, wirklich öffnen
      Woher sie kommt
      Aufrufe pro Brand Portal. Aufrufe zählen pro Portal, nicht pro Händler: Gib deinen größten Händlern ein eigenes Portal, wenn du die Nutzung pro Händler sehen willst, und behalte ein gemeinsames Portal für alle anderen
    • Datenbedingte Retouren und Anfragen
      Was sie misst
      Retouren bei Portalbestellungen wegen falscher oder fehlender Daten sowie wöchentliche „Bitte um aktuelle Datei“-Mails von Händlern
      Woher sie kommt
      Retourengründe in deinem ERP oder Service-Desk und das gemeinsame Händlerpostfach

    Die Stichprobe: 20 Artikel, 5 Händler, 5 Felder

    1. Wähl 20 Artikel, die sich gut verkaufen und sich im letzten halben Jahr geändert haben: ein neues Merkmal, ein Nachfolgemodell, ein neues Bild.
    2. Öffne sie bei 5 Händlern: deinem größten, einem mittleren, einem im Ausland, einem neuen und deinem eigenen B2B-Portal.
    3. Vergleich 5 Felder mit deiner Quelle: Titel, das wichtigste Merkmal, Hauptbild, EAN und Verfügbarkeit.
    4. Zähl die Übereinstimmungen auf 100 Produktseiten und notier das Datum. Wiederhol es jedes Quartal mit derselben Methode.

    Diese Zahl ist deine Antwort auf „Wie viele Händler haben die aktuellen Merkmale online?“ Das kostet einen Nachmittag und braucht keine Software.

Checkliste

Die Checkliste für Händlerdaten

Hak ab, was schon stimmt. Die offenen Punkte sind dein Plan für das nächste Quartal.

0 von 18 erledigt

Fundament

Bedarf der Händler

Lieferung

Rhythmus und Messung

Noch 18 Punkte offen. Fang bei den Daten an: Der kostenlose Produktdaten-Check zeigt, was einer Produktdatei fehlt.

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In WISEPIM

Wo WISEPIM ins Spiel kommt

WISEPIM steht neben deinem ERP und deinem Shop, nicht an ihrer Stelle. Es führt den Produktdatensatz und jede Lieferung, die von dort ausgeht.

Lieferantenquellen

Bestands- und Preisdateien von Lieferanten kommen per Upload, Link, FTP, SFTP oder eine eigene E-Mail-Adresse pro Quelle, und jede Lieferung wird protokolliert. Inhaltsimporte nehmen CSV, Excel, XML und BMEcat mit gespeichertem Spalten-Mapping pro Lieferant an, und das Lieferanten-Glossar macht aus Abkürzungen, Markenpräfixen und Farbcodes lesbare Werte.

Produktimport ansehen

Familien, ETIM und Vollständigkeit

Familien halten den Händler-Kerndatensatz als Pflichtmerkmale fest und bewerten jedes Produkt danach. ETIM-Klassen können zu Familien werden, und ein ETIM-Konformitätswert prüft Merkmale, Werte und Einheiten gegen die Klasse. KI füllt leere Felder und übersetzt in 70+ Sprachen, und ein Mensch prüft in der Review queue.

KI-Anreicherung ansehen

Channel Readiness und Quality Guard

Channel Readiness zeigt pro Marktplatz, etwa Google Shopping oder bol, wie vielen Produkten jedes Pflichtfeld fehlt. Quality Guard prüft den Katalog mit Regelpaketen, darunter B2B-Datenaustausch, und kann fehlerhafte Produkte bei Shop-Exporten und Syncs blockieren oder überspringen, ab dem Business-Plan.

Quality Guard ansehen

Feed Hub

Eine gehostete Feed-URL pro Händler oder Plattform, jede mit eigenem Mapping, Filtern, Sprache und Zeitplan. Zu den Formaten gehören BMEcat 2005 mit ETIM, eigenes XML, Google Shopping und KI-Shopping-Feeds. Preisregeln können pro Feed gelten.

Feed Hub ansehen

Brand Portals

Ein schreibgeschützter Katalog in deinem Branding pro Zielgruppe. Du wählst Produkte und Spalten, serverseitig durchgesetzt. Händler suchen, laden CSV oder Excel herunter, speichern PDF-Datenblätter oder importieren ins eigene WISEPIM-Projekt. Mit Passwort und Portal-Preisregeln für Händlerpreise.

Brand Portals ansehen

Dein eigener B2B-Shop

Anbindungen an Magento 2, Shopify, WooCommerce und weitere Shops. Optionaler Auto-Sync überträgt ein gespeichertes Produkt etwa 30 Sekunden später; Automatisierungen führen geplante Exporte aus. Akeneo ist das einzige PIM, mit dem WISEPIM direkt verbunden ist.

Alle Anbindungen ansehen

Was WISEPIM nicht macht

  • Händler können deine Daten nicht bearbeiten. Ein Brand Portal ist schreibgeschützt; ein Händler, der importiert, bekommt eine Kopie im eigenen WISEPIM-Projekt.
  • Keine EDI-Nachrichten, kein Datanorm, kein FAB-DIS und keine Veröffentlichung in 2BA oder GDSN-Datenpools. Das bleibt bei deinem ERP, EDI-Dienstleister oder Datenpool-Anbieter.
  • Keine direkte ERP-Anbindung. ERP-Daten kommen als Exportdatei über einen geplanten Import oder über die öffentliche API im Pro-Plan.
  • EANs bekommen eine Prüfziffernprüfung, keine Abfrage im GS1-Register.
  • Shopware und BigCommerce unterstützen nur den Import, ein B2B-Shop auf diesen Plattformen braucht also einen eigenen Exportweg.

100+ E-Commerce-Teams nutzen WISEPIM, mit durchschnittlich 26.488 Produkten pro Kunde. ProCleanroom, ein Lieferant für Reinraumtechnik, hat damit 3.100 Produkte und Varianten ins Deutsche und ins britische Englisch übersetzt.

Zur Fallstudie von ProCleanroom

Fragen zu Produktdaten für Händler

Was Großhändler, Lieferanten und Hersteller fragen, bevor sie ändern, wie Händler ihre Daten bekommen.

Nein. Ein Brand Portal ist eine schreibgeschützte Ansicht deiner aktuellen Daten. Händler können suchen und filtern, CSV oder Excel herunterladen und pro Produkt ein PDF-Datenblatt speichern, wenn du den Export erlaubst, oder den Katalog in ihr eigenes WISEPIM-Projekt importieren. Dein Datensatz bleibt die einzige Quelle; Korrekturen kommen über deinen normalen Kanal zu dir zurück.

Nein. Wenn du den Export erlaubst, bietet ein Brand Portal denselben Excel- oder CSV-Download mit den Spalten, die du auswählst. Ein Händler, der eine Tabelle will, bekommt also weiter eine. Der Unterschied: Sie ist am Tag des Downloads aktuell, und niemand in deinem Team muss sie bauen und verschicken. Händler mit eigenem Import können auf einen gehosteten Feed umsteigen, wenn sie so weit sind.

Ja, pro Portal oder pro Feed. Leg ein Brand Portal pro Zielgruppe an, schalte Portal-Preisregeln ein und setz ein Passwort, damit freigegebene Händler ihre Händlerpreise sehen und sonst niemand den Katalog. Auch Feeds können eigene Preisregeln haben. Preisregeln gibt es ab dem Business-Plan. Kundenspezifische Vertragspreise bleiben meist in deinem ERP oder Shop.

Ja. Feed Hub hat einen Kanal BMEcat 2005 (ETIM), der deine ETIM-Klassen und -Merkmale in das BMEcat-XML schreibt, mit deinem Lieferanten- und Katalog-Header. Jeder Lauf meldet, wie viele Artikel geschrieben und wie viele mangels ETIM-Klasse übersprungen wurden, damit du siehst, was einem Händler fehlt. Eingehende BMEcat-Dateien von Lieferanten kannst du ebenfalls importieren.

WISEPIM schreibt diese Formate nicht und veröffentlicht nicht in GDSN-Datenpools. Lass diese Strecken bei deinem ERP oder EDI-Dienstleister und lass WISEPIM die vollständigen Produktinhalte liefern, auf die sie zugreifen. Viele Händler, die ein Branchenformat verlangen, nehmen auch BMEcat, ein eigenes XML oder Excel; frag nach, bevor du eine eigene Strecke baust.

Nein. WISEPIM veröffentlicht nicht in 2BA oder anderen Datenpools. Es kann deine ETIM-Klassen und -Merkmale pro Produktfamilie führen und jedes Produkt gegen seine Klasse bewerten, sodass das, was du an den Pool und an deine Händler lieferst, aus einem vollständigen Datensatz kommt.

Nein. WISEPIM ist die Schicht daneben. Das ERP führt Preis, Bestand und Aufträge; seine Exportdateien kommen über einen geplanten Import, oder die Daten kommen über die öffentliche API im Pro-Plan. Dein B2B-Shop auf Magento 2, Shopify oder WooCommerce bekommt die Produkte über seine Anbindung. Nutzt du bereits Akeneo, verbindet sich WISEPIM direkt damit.

Kombinier, was du sehen kannst, mit einer Stichprobe. WISEPIM zeigt die Aufrufe pro Brand Portal sowie den letzten Generierungszeitpunkt und die Produktanzahl pro Feed. Was ein Händler dann auf seiner eigenen Seite zeigt, prüfst du von Hand: 20 Artikel, 5 Händler, 5 Felder, jedes Quartal.

Übersetz zuerst den Händler-Kerndatensatz, nicht den ganzen Katalog. WISEPIM AI übersetzt in 70+ Sprachen und ist bei Übersetzungen zu 95%+ genau; ein Prüfer pro Sprache kontrolliert das Ergebnis in der Review queue. Jeder Feed hat seine eigene Exportsprache, Produktfilter pro Sprache zeigen vor dem Livegang eines Feeds, was noch nicht übersetzt ist, und ein Portal zeigt eine Sprachauswahl, sobald du weitere Sprachen aktivierst.

Mit einer Datei. Nimm eine Lieferantendatei, die Ärger macht, oder die Datei, die du den meisten Händlern schickst, und mach den kostenlosen Produktdaten-Check. Schick die Importvorlage oder Pflichtfeldliste eines Händlers mit, dann zeigt er, was deiner Datei dagegen fehlt. Wähl danach eine Händlergruppe und geh die Schritte 1 bis 4 nur für diese Gruppe durch, bevor du auf das restliche Netz ausrollst. Bring zum ersten Gespräch vier Dinge mit: eine Lieferantendatei, die Ärger macht, die Importvorlage oder Pflichtfeldliste eines wichtigen Händlers, deine Liste aktiver Händler mit dem Format, das jeder nimmt, und einen Beispielexport aus deinem ERP. Das reicht, um eine Produktfamilie von Anfang bis Ende abzubilden.

Fang mit einer Produktdatei an

Schick eine Lieferanten- oder Händlerdatei für einen kostenlosen Produktdaten-Check, oder geh dein Händler-Setup mit uns in einer 30-minütigen Demo durch.

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