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E-Commerce-Merchandising: Strategien für mehr Erfolg im Onlineshop

Mehr Erfolg mit E-Commerce-Merchandising: Best Practices für Produktpräsentation, Platzierung, Personalisierung, Bewertungen, Mobile und Aktionen.

E-Commerce-Merchandising: Strategien für mehr Erfolg im Onlineshop

Im E-Commerce reicht es nicht, großartige Produkte zu haben; du musst sie auch wirkungsvoll präsentieren. E-Commerce-Merchandising ist die Kunst und Wissenschaft, Produkte so darzustellen, dass Umsatz und Kundenzufriedenheit maximal steigen. Dieser Leitfaden zeigt Best Practices, mit denen du deinen Onlineshop auf ein neues Level bringst.

Was ist Product Merchandising?

Product Merchandising bedeutet, Produkte gezielt zu präsentieren und zu bewerben, um Kunden zum Kauf zu bewegen. Stell es dir als digitales Gegenstück zum Arrangieren von Waren im stationären Laden vor, das den Blick fangen und zum Kauf anregen soll. Wirkungsvolles E-Commerce-Merchandising berücksichtigt alles, von Produktpräsentation und Platzierung bis zu Aktionen und Nutzererlebnis.

Best Practices für E-Commerce-Merchandising

Sieben Merchandising-Maßnahmen und wie sie im Shop aussehen

1. ProduktpräsentationMehrere hochwertige Bilder, 360-Grad-Ansichten oder Video, nutzenorientierte BeschreibungenEin Kleidungsstück am Model, als Flat Lay und in Nahaufnahmen des Stoffs
2. ProduktplatzierungBestseller und Neuheiten auf der Startseite, Filter und Sortierung, Cross-Selling und UpsellingKopfhörer oder eine Tragetasche als Vorschlag zu einem Laptop
3. Bewertungen und Social ProofUm Bewertungen bitten, sie auf Produktseiten zeigen, auf positive und negative antwortenEine Beauty-Marke, die Kundenfotos aus Social Media zeigt
4. PersonalisierungEmpfehlungen auf Basis von Browserverlauf, Käufen und demografischen Daten; Aktionen pro SegmentEin Modehändler, der Artikel auf Basis früherer Käufe empfiehlt
5. MobileResponsive, schnelle Seiten und ein Checkout mit möglichst wenigen SchrittenApple Pay oder Google Pay im Checkout
6. Aktionen und BundlesRabatte, kostenloser Versand, Bundles und zeitlich begrenzte AngeboteBasketball, Shorts und Schuhe als ein rabattiertes Bundle
7. DatenqualitätEinheitliche, korrekte Daten im gesamten KatalogOptimierte Titel, korrekte Attributwerte und hochwertige Bilder
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Datenqualität steht als letzter Punkt in der Liste, aber jede andere Maßnahme hängt von korrekten Titeln, Attributen und Bildern ab.

1. Produktpräsentation optimieren

Der erste Eindruck zählt. Hochwertige Produktbilder sind unverzichtbar. Nutze mehrere Bilder, die das Produkt aus verschiedenen Blickwinkeln und im Einsatz zeigen. Ein Modehändler sollte das Kleidungsstück zum Beispiel am Model, als Flat Lay und in Nahaufnahmen von Stoff und Details zeigen. Überlege, 360-Grad-Ansichten oder Videos einzubauen, damit Kunden ein umfassenderes Bild bekommen.

Überzeugende Produktbeschreibungen sind genauso wichtig. Geh über die reinen Spezifikationen hinaus. Stelle Vorteile und Alleinstellungsmerkmale heraus. Nutze klare, prägnante Sprache und vermeide Fachjargon. Statt "Diese Kamera hat einen 20-MP-Sensor" schreibst du zum Beispiel "Mach beeindruckende, hochauflösende Fotos mit dem 20-MP-Sensor, perfekt zum Drucken oder Teilen online."

Nutze außerdem AI-gestützte Erstellung von Produktcontent, um Konsistenz und Qualität in allen Produkteinträgen sicherzustellen.

2. Produkte strategisch platzieren

Wo du Produkte auf deiner Website platzierst, beeinflusst ihre Sichtbarkeit und ihren Umsatz deutlich. Zeige Bestseller und Neuheiten prominent auf der Startseite. Nutze Kategorieseiten, um Kunden durch deinen Produktkatalog zu führen. Biete Filter und Sortieroptionen, damit sie schnell finden, was sie suchen.

Cross-Selling und Upselling sind starke Techniken. Zeige auf Produktseiten Vorschläge wie "Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch ..." oder "Das könnte dir auch gefallen ...". Ein Elektronikhändler könnte zum Beispiel zu einem Laptop Kopfhörer oder eine Tragetasche vorschlagen.

3. Kundenbewertungen und Social Proof nutzen

Kundenbewertungen sind eine starke Form von Social Proof. Ermutige Kunden, Bewertungen zu schreiben, und zeige sie gut sichtbar auf den Produktseiten. Antworte auf Bewertungen, positive wie negative, um zu zeigen, dass dir Kundenfeedback wichtig ist. Hebe positive Bewertungen in deinen Marketingmaterialien hervor.

Zeige Kundenstimmen und User-Generated Content. Eine Marke aus dem Bereich Beauty und Körperpflege könnte zum Beispiel Fotos von Kunden zeigen, die ihre Produkte in Social Media verwenden.

4. Das Einkaufserlebnis personalisieren

Personalisierung kann das Kundenerlebnis deutlich verbessern und den Umsatz steigern. Nutze Daten, um Produktempfehlungen auf Basis von Browserverlauf, Kaufhistorie und demografischen Daten zu personalisieren. Ein Onlinehändler für Mode könnte zum Beispiel Artikel auf Basis früherer Käufe und Stilvorlieben eines Kunden empfehlen.

Setze gezielte Aktionen für Kundensegmente um. Biete treuen Kunden Rabatte oder neuen Besuchern personalisierte Empfehlungen. Verschicke per E-Mail-Marketing personalisierte Produktempfehlungen und Aktionen.

5. Für Mobilgeräte optimieren

Da ein erheblicher Teil des E-Commerce-Traffics von Mobilgeräten kommt, ist es entscheidend, deine Website für Mobilgeräte zu optimieren. Sorge dafür, dass sie responsiv ist und auf Mobilgeräten schnell lädt. Nutze ein mobilfreundliches Design, das sich auf kleinen Bildschirmen leicht bedienen lässt.

Vereinfache den Checkout für mobile Nutzer. Reduziere die Zahl der Schritte bis zum Kaufabschluss. Biete mobile Zahlungsarten wie Apple Pay oder Google Pay an.

6. Aktionen und Bundles gezielt einsetzen

Aktionen und Bundles können den Umsatz wirksam ankurbeln. Biete Rabatte, kostenlosen Versand oder Angebote nach dem Prinzip "Kauf eins, nimm zwei". Stelle Produktbundles zusammen, die einen Rabatt bieten, wenn Kunden mehrere Artikel zusammen kaufen. Ein Händler für Sport könnte zum Beispiel Basketball, Shorts und Schuhe zu einem reduzierten Preis bündeln.

Nutze zeitlich begrenzte Angebote, um Dringlichkeit zu erzeugen. Bewirb deine Aktionen per E-Mail-Marketing, in Social Media und mit Bannern auf der Website.

7. Datenqualität sicherstellen

All diese Maßnahmen laufen ins Leere, wenn deine Produktdaten ungenau oder unvollständig sind. Investiere in Datenqualität, um Konsistenz und Genauigkeit in deinem gesamten Produktkatalog sicherzustellen. Dazu gehören Titeloptimierung, korrekte Attributwerte und hochwertige Bilder.

Fazit

Wirkungsvolles Product Merchandising ist entscheidend für den Erfolg im E-Commerce. Wenn du die Produktpräsentation optimierst, Produkte strategisch platzierst, Kundenbewertungen nutzt, das Einkaufserlebnis personalisierst, für Mobilgeräte optimierst und Aktionen gezielt einsetzt, schaffst du ein überzeugendes Einkaufserlebnis, das Umsatz und Kundenbindung steigert. Setze diese Best Practices noch heute um und bring dein E-Commerce-Business auf das nächste Level.

Diego Nijboer

CTO und Mitgründer von WISEPIM. Ich baue AI-gestützte Lösungen, die das Produktdatenmanagement für E-Commerce-Unternehmen verändern. Über 10 Jahre Erfahrung im Lösen komplexer technischer Herausforderungen im E-Commerce und bei PIM-Systemen.

Häufig gestellte Fragen

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Die gezielte Präsentation und Bewerbung von Produkten online, um den Umsatz zu maximieren und das Kundenerlebnis zu verbessern.

Nutze hochwertige Bilder und überzeugende Beschreibungen und erwäge 360-Grad-Ansichten oder Videos.

Ein erheblicher Teil des E-Commerce-Traffics kommt von Mobilgeräten, daher ist ein mobilfreundliches Design entscheidend für ein reibungsloses Einkaufserlebnis.

Kundenbewertungen liefern Social Proof und schaffen Vertrauen, was Kaufentscheidungen beeinflusst.

Personalisierung stimmt Produktempfehlungen und Aktionen auf einzelne Kunden ab und verbessert so Engagement und Umsatz.

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