Google Produktkategorien Liste mit ID-Suche
In der Tabelle unten findest du ID und vollständigen Kategoriepfad für gängige Produkte. Oder gib deine eigenen Produkttitel in den Finder ein und erhalte die passende Google Kategorie.
Kurz beantwortet: In welche Kategorie gehört es?
| Produkt | Kategoriepfad | Standard | ID |
|---|---|---|---|
| Lautsprecher | Electronics > Audio > Audio Components > Speakers | Google Produkttaxonomie | 249 |
| Jeans | Apparel & Accessories > Clothing > Pants | Google Produkttaxonomie | 204 |
| Pyjama | Apparel & Accessories > Clothing > Sleepwear & Loungewear > Pajamas | Google Produkttaxonomie | 2580 |
| Bademantel | Apparel & Accessories > Clothing > Sleepwear & Loungewear > Robes | Google Produkttaxonomie | 2302 |
| Wintermantel | Apparel & Accessories > Clothing > Outerwear > Coats & Jackets | Google Produkttaxonomie | 5598 |
| Matratze | Furniture > Beds & Accessories > Mattresses | Google Produkttaxonomie | 2696 |
| Föhn | Health & Beauty > Personal Care > Hair Care > Hair Styling Tools > Hair Dryers | Google Produkttaxonomie | 490 |
| Socken | Apparel & Accessories > Clothing > Underwear & Socks > Socks | Google Produkttaxonomie | 209 |
| Spielkonsole | Electronics > Video Game Consoles | Google Produkttaxonomie | 1294 |
| Schuhe | Apparel & Accessories > Shoes | Google Produkttaxonomie | 187 |
Was ist Google Taxonomie?
Die Google Produktkategorie ist das Feld google_product_category in deinem Produktfeed. Die Werte stammen aus der Google Produkttaxonomie, die Google Shopping, Performance Max und das Google Merchant Center nutzen. Für jedes Produkt, das du an Google lieferst, steht eine Kategorie fest: entweder trägst du sie selbst ein, oder Google ordnet das Produkt automatisch zu. Die Taxonomie ordnet Konsumgüter in einem Baum mit 5.595 Kategorien und bis zu sieben Ebenen, von Kleidung und Elektronik bis zu Baubedarf und Fahrzeugen. Verwechsle sie nicht mit der Global Product Classification (GPC) von GS1: Für sich genommen meint "GPC" meist den GS1-Standard für den Datenaustausch im Handel. Suchst du den, lies den GS1-GPC-Ratgeber dieser Reihe.
Google hat die Taxonomie 2011 mit dem Ausbau von Google Shopping eingeführt. Seitdem gehört sie zu den am weitesten verbreiteten Klassifizierungen im E-Commerce. Google überarbeitet sie nur gelegentlich und ohne festen Rhythmus: Die veröffentlichte Datei trägt ein Versionsdatum und bleibt oft lange unverändert, bis eine Überarbeitung Kategorien für neue Produkttypen ergänzt oder Zweige umbaut. Jede Kategorie hat eine eindeutige numerische ID (zum Beispiel 187 für "Apparel & Accessories > Shoes") und einen vollständigen Textpfad. Im Feed kannst du die ID oder den vollständigen Pfad angeben.
Die richtige Google Produktkategorie wirkt sich direkt auf deine Anzeigen und deine Sichtbarkeit aus. Korrekt eingeordnete Produkte erscheinen bei passenderen Suchanfragen und erfüllen die kategoriespezifischen Attributanforderungen, die deine Listings vollständiger machen. Falsch eingeordnete Produkte riskieren Ablehnungen im Merchant Center, verlieren Sichtbarkeit in Shopping oder erscheinen bei Suchanfragen, die nicht passen. Verkaufst du über mehrere Kanäle, dient die Google Taxonomie außerdem als gemeinsame Basis, die du auf andere Systeme wie Amazon Browse Nodes oder Meta-Katalogkategorien abbilden kannst.
Auf einen Blick
- Gepflegt von
- Google LLC
- Gründungsjahr
- 2011
- Behandelte Version
- 2021-09-21
- Offizielle Website
- Offizielle Website
- Offener Standard
- Ja
Kategoriehierarchie: Google Taxonomie
Ein Ausschnitt aus der Hierarchie dieses Standards. Die Kategorienamen stehen in der englischen Originalfassung.
Animals & Pet Supplies
Apparel & Accessories
Electronics
So ist Google Taxonomie aufgebaut
Die wichtigsten Regeln, nach denen diese Taxonomie Produkte ordnet
- 1
Nimm immer die spezifischste Kategorie
Ordne jedes Produkt der tiefsten Kategorie zu, die es noch korrekt beschreibt. Google akzeptiert auch höhere Ebenen, aber je genauer die Kategorie, desto besser passen Ausspielung und Suchrelevanz. Ein Kopfhörer gehört in "Electronics > Audio > Audio Components > Headphones & Headsets > Headphones" und nicht nur in "Electronics".
Hundeleine: Animals & Pet Supplies > Pet Supplies > Pet Leashes (6249), nicht nur Animals & Pet Supplies (1)Laptop-Dockingstation: Electronics > Electronics Accessories > Computer Accessories > Laptop Docking Stations (300), nicht nur Electronics (222) - 2
Entscheidend ist die Funktion, nicht das Marketing
Die Google Taxonomie ordnet Produkte danach, was sie sind und wofür sie da sind, nicht danach, wie sie beworben werden. Ein Gaming-Stuhl ist ein Möbelstück und keine Elektronik. Eine smarte Trinkflasche bleibt eine Trinkflasche. Such immer zuerst den eigentlichen Produkttyp und dann den passenden Zweig.
Gaming-Stuhl: Furniture > Chairs > Gaming Chairs (6800), nicht ElectronicsFieberthermometer: Health & Beauty > Health Care > Biometric Monitors > Medical Thermometers (501), nicht Electronics - 3
Nutze numerische IDs für einen stabilen Feed
Google akzeptiert IDs und vollständige Textpfade. Pfade ändern sich aber, sobald Google Kategorien umbenennt, und sie unterscheiden sich je nach Sprache. Die numerische ID bleibt gleich. Liefere die ID im Feed und speichere den Pfad nur zur besseren Lesbarkeit daneben.
google_product_category: 187 statt Apparel & Accessories > Shoesgoogle_product_category: 543626 statt Electronics > Audio > Audio Components > Headphones & Headsets > Headphones - 4
Erfinde keine eigenen Kategorien
Google Shopping erkennt nur Kategorien aus der offiziellen Taxonomie. Eigene Pfade oder zusätzliche Knoten kannst du nicht anlegen. Passt dein Produkt in keine bestehende Kategorie, nimm die nächstliegende übergeordnete Kategorie und beschreib die Besonderheiten über Titel, Beschreibung und Attribute.
Schreibtischaufsatz zum Stehen: Furniture > Office Furniture Accessories > Desk Parts & Accessories (503766), Details im TitelNischenprodukt ohne eigene Endkategorie: der nächstliegende übergeordnete Knoten, der den Produkttyp korrekt beschreibt
Pflichtattribute je Kategorie
Pflicht- und empfohlene Attribute für wichtige Kategorien dieses Standards
Google Taxonomie in der Praxis
Branchen und Situationen, in denen dieser Standard am häufigsten zum Einsatz kommt
Google Shopping und Performance Max
Shopping-Anzeigen, kostenlose Produkteinträge und Performance Max greifen auf die Google Produktkategorie zurück. Eine genaue Zuordnung sorgt dafür, dass deine Produkte bei passenden Suchanfragen erscheinen und die richtigen Pflichtattribute bekommen.
Multichannel-E-Commerce
Wer über Google, Meta, Microsoft Shopping und Preisvergleiche verkauft, nutzt die Google Taxonomie oft als gemeinsame Basis. Mehrere Plattformen akzeptieren das Feld google_product_category direkt, damit ist sie ein guter Ausgangspunkt für deine Kategorien über alle Kanäle.
Feedmanagement
Feed-Tools und PIM-Systeme nutzen die Google Taxonomie, um Produktkataloge zu ordnen. Legst du die Google Kategorie früh im Produktdatenprozess fest, sparst du dir später viel Handarbeit, wenn du auf kanalspezifische Kategorien abbildest.
Sortimentsanalyse und Benchmarking
Die Google Taxonomie bietet einen einheitlichen Rahmen, um Sortimente und Preise verschiedener Händler auf Kategorieebene zu vergleichen. Analyse- und Pricing-Tools nutzen sie genau dafür.
Vor- und Nachteile: Google Taxonomie
- Kostenlos und offen: Google pflegt die Taxonomie selbst, Lizenzgebühren gibt es nicht
- Direkter Einfluss auf Shopping: Die richtige Kategorie verbessert, bei welchen Suchanfragen deine Produkte erscheinen
- Im E-Commerce weit verbreitet, deshalb gibt es viele Tools, Integrationen und Erfahrung damit
- Breite Abdeckung von Konsumgütern mit 5.595 Kategorien auf bis zu 7 Ebenen, passend für die meisten Handelsbranchen
- Wenig Tiefe bei B2B, Industrie und Dienstleistungen: Die Taxonomie ist für den Konsumgüterhandel gebaut
- Kein Attributschema: Die Taxonomie legt nur Kategorien fest. Welche Attribute du pflegst, regeln die Feed-Spezifikation und du selbst
- Englisch geprägt: Google veröffentlicht übersetzte Kategorienamen, aber Struktur und Überarbeitungen folgen dem englischsprachigen Handel und passen nicht immer zu deutschen Sortimentslogiken
So setzt du Google Taxonomie um
Schritt für Schritt zu diesem Taxonomie-Standard in deinem Produktkatalog
01
Lade die aktuelle Google Taxonomie herunter
Google stellt die Taxonomie auf der Merchant-Center-Hilfeseite als Textdatei und als Excel-Datei bereit, mit und ohne IDs und in mehreren Sprachen, auch auf Deutsch. Achte auf das Versionsdatum in der ersten Zeile und arbeite immer mit der neuesten Fassung.
02
Ordne deinen Katalog den Google Kategorien zu
Such für jedes Produkt die spezifischste passende Kategorie. Fang mit den Produktlinien mit dem meisten Umsatz an und arbeite dich zum Longtail vor. Titel, Beschreibungen und deine eigenen Kategorien helfen beim Zuordnen. WISEPIM kann dir mit KI-Kategorisierung Vorschläge machen, die du prüfst und übernimmst.
03
Trag die IDs in deinen Feed ein
Liefere das Feld google_product_category mit der numerischen ID. Speichere den Textpfad daneben, wenn dein Feed-Tool das kann. Prüf vor dem Hochladen, ob jedes Produkt eine Kategorie hat.
04
Prüfe im Google Merchant Center
Lade den Feed hoch und sieh in der Diagnose nach Warnungen und Ablehnungen, die mit Kategorien zu tun haben. Typische Ursachen sind veraltete IDs, zu grobe Zuordnungen und Titel, die nicht zur Kategorie passen. Arbeite sie der Reihe nach ab, beginnend mit deinen wichtigsten Produkten.
05
Halte die Zuordnung aktuell
Verfolge die Ankündigungen im Merchant Center und prüf das Versionsdatum der Taxonomie, wenn du deinen Feed überarbeitest. Nach einer Überarbeitung gibt es manchmal genauere Kategorien für Produkte, die bisher in einem groben Knoten stecken, und entfernte IDs musst du ersetzen. Plan diese Prüfung fest in deinen Produktdatenprozess ein.
Google Produktkategorien in WISEPIM pflegen
Pflege die Google Produktkategorie direkt an deinen Produktdaten statt in einer Tabelle neben dem Feed. Mit dem kostenlosen Plan probierst du es an deinem eigenen Katalog aus.
- KI schlägt Kategorien vor, du prüfst und übernimmst sie
- Kategorien für viele Produkte auf einmal zuweisen
- Produkte per CSV, API oder Integration importieren
- Produktdaten mit dem Google Merchant Center synchronisieren
Häufige Fragen
Häufige Fragen zu Google Taxonomie
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Bereit für Google Taxonomie?
WISEPIM schlägt per KI passende Kategorien für deine Produkte vor. Du prüfst die Vorschläge, statt jeden Artikel von Hand einzuordnen.