Produktportal (Product Information Portal, PIP)
Ein Produktportal (Product Information Portal, PIP) ist eine passwortgeschützte Website, auf der Wiederverkäufer, Partner und interne Teams freigegebene Produktdaten, Bilder und Dokumente finden.
Was ist Produktportal (Product Information Portal, PIP)?
Ein Produktportal oder Product Information Portal (PIP) ist eine passwortgeschützte Website, auf der Wiederverkäufer, Distributoren, Agenturen und interne Teams freigegebene Produktdaten nachschlagen und herunterladen: Beschreibungen, technische Daten, Bilder, Handbücher und Preislisten. Jeder Nutzer sieht nur die Produkte und Felder, die seine Rolle erlaubt. Ein PIP ist die nach außen gerichtete Ebene deiner Produktdaten. Im PIM erstellt und pflegt dein Team die Inhalte, im Portal holen Partner sie sich selbst ab, statt auf Tabellen oder ZIP-Dateien per E-Mail zu warten. Es unterscheidet sich von einem Feed, der Daten nach Zeitplan an einen Kanal schickt, weil Partner sich holen, was sie brauchen, wann sie es brauchen. Wie Portale neben Feeds und Kanalanbindungen funktionieren, liest du im Leitfaden zur Product Content Syndication.
Warum Produktportal (Product Information Portal, PIP) im E-Commerce wichtig ist
Marken und Großhändler, die über Wiederverkäufer verkaufen, sind darauf angewiesen, dass diese die Produkte korrekt präsentieren. Wenn Partner Daten aus alten PDFs oder E-Mails kopieren, landen falsche technische Daten und veraltete Fotos in fremden Shops. Ein Produktportal gibt jedem Partner einen Ort mit der aktuellen, freigegebenen Version. So beantworten deine Account Manager weniger Dateianfragen, und neue Produkte erreichen die Shops der Wiederverkäufer schneller.
Beispiele für Produktportal (Product Information Portal, PIP)
- 1Nutzer: Wiederverkäufer, Sieht: Endkundenpreise, Produktfotos, Marketingbeschreibungen, Download: CSV und Bilder-ZIP pro Marke
- 2Nutzer: Außendienstmitarbeiter, Sieht: Technische Daten, Sicherheitsdatenblätter, Lagerstatus, Nutzung: Kundenfragen vor Ort beantworten
- 3Nutzer: Distributor in Deutschland, Sieht: Nur deutsche Beschreibungen und EU-Preisliste, Nutzung: Den eigenen Webshop aktualisieren
- 4Nutzer: Mediaagentur, Sieht: Freigegebene Logos, Lifestyle-Bilder, Kampagnentexte, Nutzung: Anzeigen für einen Launch erstellen
So hilft WISEPIM
- Mit Brand Portals (Markenportale) in WISEPIM teilst du ausgewählte Produktdaten nach außen mit Partnern, sodass sie mit derselben Quelle arbeiten, die dein Team pflegt.
- Quality Guard-Regeln markieren fehlende oder ungültige Felder, bevor du ein Produkt teilst, damit Partner keine halbfertigen Daten erhalten.
- Digital Asset Management hält Bilder und Dokumente mit dem richtigen Produkt verknüpft, sodass ein Partner die Dateien herunterlädt, die zu dieser SKU gehören.
Häufige Fehler bei Produktportal (Product Information Portal, PIP)
- Das Portal von Hand befüllen statt aus dem PIM, sodass es innerhalb von Wochen veraltet.
- Jedem Partner denselben Zugriff geben, wodurch Einkaufspreise oder unveröffentlichte Produkte sichtbar werden.
- Produkte teilen, bevor sie vollständig sind, sodass Wiederverkäufer Listings mit fehlenden technischen Daten veröffentlichen.
- Dateien schwer auffindbar machen, ohne Suche oder Filter nach Marke, Kategorie oder Sprache.
- Partner nie fragen, was ihnen fehlt, sodass dem Portal dauerhaft die Felder fehlen, die sie brauchen.
Tipps zu Produktportal (Product Information Portal, PIP)
- Lege pro Partnergruppe fest, welche Produkte, Felder und Sprachen sie sehen darf, bevor du das Portal öffnest.
- Teile nur Produkte, die deine Vollständigkeitsprüfungen bestehen.
- Biete Downloads in den Formaten an, die deine Wiederverkäufer importieren, nicht nur als PDF.
- Frag jedes Quartal ein paar Partner, welche Daten sie noch per E-Mail anfragen, und ergänze sie.
Trends rund um Produktportal (Product Information Portal, PIP)
- Portale, die direkt aus dem PIM gespeist werden statt aus einer separaten Datenkopie.
- Rollenbasierte Ansichten pro Partnertyp, Region und Sprache.
- Nachhaltigkeits- und Compliance-Daten wie Zertifikate und Materialangaben, die neben Marketinginhalten geteilt werden.
- Downloadformate, die auf die Shopplattform jedes Wiederverkäufers zugeschnitten sind, etwa CSV-Templates für Shopify oder WooCommerce.