Verkaufen auf Amazon
Anforderungen an Angebote, Feed-Spezifikationen und Optimierungstipps für Amazon.
Was ist Amazon?
Amazon ist der größte Online-Marktplatz der Welt und betreibt Shops in mehr als 20 Ländern. In Deutschland verkaufst du über amazon.de, und mit demselben Verkäuferkonto erreichst du auch die anderen europäischen Amazon-Shops. Amazon kennt zwei Modelle: Als Vendor (1P, Vendor Central) verkaufst du an Amazon, als Verkaufspartner (3P, Seller Central) verkaufst du selbst an die Kundschaft.
Der Katalog von Amazon ist um ASINs (Amazon Standard Identification Numbers) aufgebaut: Jedes Produkt hängt an einer bestehenden ASIN, oder du legst eine neue an. Dafür lieferst du Titel, Bullet Points, Beschreibung, Bilder und eine gültige Produktkennung wie EAN, UPC oder ISBN. Wie gut diese Daten sind, entscheidet mit darüber, wo dein Angebot in der Amazon-Suche erscheint.
Rund um den Verkauf bietet Amazon Versand durch Amazon (FBA), Werbung (Sponsored Products, Brands und Display), Brand Registry und A+ Content. Produktdaten lädst du über Lagerbestandsdateien (Flat Files) in Seller Central hoch, gibst sie direkt in Seller Central ein oder überträgst sie über ein Tool, das die Selling Partner API (SP-API) nutzt. Wer viele Produkte anbietet, pflegt Titel, Merkmale und Bilder am besten an einem Ort, damit jede Datei mit vollständigen Daten startet.
Auf einen Blick
Auf Amazon verkaufen: Schritt für Schritt
Um auf Amazon zu verkaufen, brauchst du ein verifiziertes Verkäuferkonto, einen Verkaufstarif, der zu deiner Menge passt, und Produktdaten, die den Regeln von Amazon entsprechen. In Deutschland kommen Gewerbeanmeldung, Steuernummer und Verpackungsregister dazu. Dieser Ratgeber geht alles in der Reihenfolge durch, in der es dir begegnet, mit den Gebühren auf amazon.de.
Auf dieser Seite
- Was du für ein Verkäuferkonto brauchst
- Gewerbe, Steuern und Pflichten in Deutschland
- Verkaufstarife und Gebühren auf amazon.de
- An ein bestehendes Angebot anhängen oder neu anlegen
- Die Produktdaten, die Amazon prüft
- Versand durch Amazon oder selbst versenden?
- Ein Plan für deine ersten 30 Tage
- Wobei WISEPIM hilft
Was du für ein Verkäuferkonto brauchst
Du registrierst dich über Seller Central. Amazon verlangt dabei:
- Einen amtlichen Ausweis, zum Beispiel deinen Reisepass
- Eine Kreditkarte (American Express, Visa oder Mastercard) mit Prüfnummer; Prepaid-Karten und PayPal akzeptiert Amazon nicht
- Ein Bankkonto für deine Auszahlungen
- Einen Adressnachweis, etwa einen aktuellen Kontoauszug oder eine Versorgerrechnung
- Als gewerblicher Verkäufer: den Gewerbeschein oder einen Registerauszug, deine Steuernummer und deine USt-IdNr.
- Eine Telefonnummer für die Bestätigung per SMS oder Anruf
Die Registrierung ist laut Amazon oft in wenigen Stunden erledigt. Danach prüft Amazon deine Identität als Hauptansprechpartner, was normalerweise drei Werktage oder weniger dauert.
Mit einer Registrierung legt Amazon verknüpfte Konten für die europäischen Shops an, darunter Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande, Polen, Schweden, Spanien und Großbritannien. In welchen Shops du wirklich verkaufst, entscheidest du selbst.
Gewerbe, Steuern und Pflichten in Deutschland
Amazon nennt in seinem Registrierungsleitfaden für amazon.de diese Schritte, bevor du dein erstes Angebot einstellst:
- Gewerbeanmeldung: Wer regelmäßig und mit Gewinnabsicht verkauft, ist gewerblich tätig und meldet das Gewerbe beim zuständigen Gewerbeamt an.
- Steuernummer: Nach der Gewerbeanmeldung schickt dir das Finanzamt den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Die Steuernummer ist bei der Kontoeröffnung Pflicht.
- USt-IdNr.: Amazon prüft sie bei der Kontoeröffnung. Fehlt sie, kann sich die Freischaltung verzögern. Liegt dein Umsatz unter den Grenzen der Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG), kannst du von der Umsatzsteuer befreit sein.
- Verpackungsregister LUCID: Wer verpackte Ware an Endkunden schickt, registriert sich vor dem ersten Verkauf bei LUCID und lizenziert die Verpackungen bei einem dualen System, auch mit Sitz im Ausland.
- Erweiterte Herstellerverantwortung (EPR): Für Elektrogeräte, Batterien und ähnliche Kategorien weist du die Registrierungsnummern nach, bevor du die Artikel einstellst.
- Produktsicherheit: Für Verbraucherprodukte gilt die EU-Produktsicherheitsverordnung (GPSR), und Produkte brauchen die nötigen EU-Konformitätserklärungen, etwa für die CE-Kennzeichnung.
- Impressum und Datenschutzerklärung: Auch als Amazon-Verkäufer brauchst du beides.
Welche Rechtsform und welche steuerlichen Pflichten für dich gelten, klärst du am besten mit deiner Steuerberatung.
Verkaufstarife und Gebühren auf amazon.de
Amazon hat zwei Verkaufstarife. Du zahlst die Tarifgebühr und bei jedem Verkauf eine Verkaufsgebühr.
| Einzelanbieter | Professionell | |
|---|---|---|
| Tarifgebühr | 0,99 € pro verkauftem Artikel (zzgl. USt.) | 39 € pro Monat (zzgl. USt.) |
| Passt für | Weniger als 40 Artikel pro Monat, oder wenn du noch testest | Mehr als 40 Artikel pro Monat |
| Verkaufsgebühr | Je Kategorie, bei jedem Verkauf | Je Kategorie, bei jedem Verkauf |
| Werbung, APIs und Berichte | Nein | Ja |
| Kategorien mit Freischaltung | Nein | Du kannst dich bewerben |
Die Verkaufsgebühr ist ein Prozentsatz des Gesamtpreises aus Artikelpreis, Versand und Geschenkverpackung, mindestens aber ein fester Betrag, je nachdem, was höher ist. Die meisten Sätze liegen zwischen 8 % und 15 %, die Mindestgebühr beträgt in den meisten Kategorien 0,30 € pro Artikel. Der höchste Satz auf der Preisseite sind 45 % für Zubehör für Amazon-Geräte.
Die Monatsgebühr für Professionell fällt laut Registrierungsleitfaden nur in Monaten an, in denen du aktive Angebote hast. Du kannst den Tarif jederzeit wechseln oder kündigen. Amazon passt seine Gebühren regelmäßig an, prüfe deshalb die Preisseite, bevor du Preise festlegst.
An ein bestehendes Angebot anhängen oder neu anlegen
Amazon hat eine Produktseite pro Produkt, erkennbar an der ASIN. Gibt es dein Produkt schon, hängst du dein Angebot an: Preis, Bestand, Zustand und Versandart. Die Inhalte der Seite gehören zum Katalog, nicht dir.
Ist das Produkt neu auf Amazon, legst du die ASIN selbst an. In den meisten Kategorien brauchst du dafür eine EAN (GTIN). Marken ohne GTIN können eine GTIN-Befreiung beantragen. Mit einer eingetragenen Marke meldest du dich bei Brand Registry an und bekommst A+ Content und mehr Kontrolle über die Produktseite.
Die Produktdaten, die Amazon prüft
Ein neues Angebot braucht vollständige, stimmige Daten. Diese Felder entscheiden am häufigsten, ob es live geht und gefunden wird:
- Titel: Marke, Produktart, wichtigstes Merkmal, Größe oder Farbe. Ab 27. Juli 2026 begrenzt Amazon Titel auf 75 Zeichen inklusive Leerzeichen, in allen Kategorien außer Medien.
- Bullet Points: bis zu fünf kurze Vorteile und Daten, ohne Behauptungen, die du nicht belegen kannst.
- Beschreibung: sachlicher Text zu Anwendung, Material und Lieferumfang.
- Bilder: ein Hauptbild mit dem Produkt allein auf rein weißem Hintergrund, dazu Bilder für Ansichten, Details, Größe und Einsatz.
- Produkttyp und Browse Node: die genaueste Kategorie, weil sie bestimmt, welche Attribute Pflicht sind.
- Attribute: die Felder deiner Kategorie, etwa Material, Größe, Farbe, Spannung oder Altersgruppe.
- Backend-Suchbegriffe: Synonyme und Schreibweisen, die nicht in den Titel passen.
Für amazon.de schreibst du alle Texte auf Deutsch, in den Worten, nach denen deine Kundschaft sucht. Die genauen Feldlängen stehen in der Tabelle mit den Anforderungen weiter unten auf dieser Seite.
Versand durch Amazon oder selbst versenden?
Du entscheidest pro Angebot, wie Bestellungen zur Kundschaft kommen.
| Versand durch Amazon (FBA) | Versand durch Händler (FBM) | |
|---|---|---|
| Lagerung und Versand | Amazon, aus seinen Logistikzentren | Du oder dein Logistikpartner |
| Kundenservice und Rücksendungen | Übernimmt Amazon | Übernimmst du |
| Prime-Abzeichen | Automatisch | Nur über ein eigenes Prime-Programm für Verkäufer |
| Kosten | Versandgebühr pro Einheit nach Produkttyp, Größe und Gewicht, dazu Lagergebühr pro Kubikmeter und Monat | Deine eigenen Versand- und Lagerkosten |
Für FBA gibt es keine Abogebühren, Verträge oder Mindestbestände. Die meisten Produkte bis 20 € fallen unter die günstigeren Niedrigpreistarife. Seit dem 17. April 2026 erhebt Amazon im deutschen Shop einen Treibstoff- und Logistikaufschlag von 1,5 % auf die FBA-Versandgebühren, und für Einheiten, die länger als 241 Tage im Logistikzentrum liegen, gilt ein Aufschlag für Altbestand.
Ein Plan für deine ersten 30 Tage
Wer mit sauberen Daten startet, verbringt weniger Zeit mit unterdrückten Angeboten. Eine einfache Reihenfolge:
- Vorab: Gewerbe anmelden, Steuernummer und USt-IdNr. beantragen, bei LUCID registrieren.
- Woche 1: Verkäuferkonto anlegen, Verifizierung abschließen und einen Verkaufstarif wählen.
- Woche 1: 5 bis 10 Produkte auswählen und EANs, Bilder, Maße und Gewichte sammeln.
- Woche 2: prüfen, welche Produkte schon eine ASIN haben, und für die übrigen Titel, Bullet Points und Beschreibungen auf Deutsch schreiben.
- Woche 2: Angebote einstellen, pro Produkt FBA oder FBM wählen und die Verkaufsgebühr in den Preis einrechnen.
- Woche 3 und 4: Fehler in Seller Central beheben und dann die nächsten Produkte einstellen.
Wobei WISEPIM hilft
WISEPIM hat keine Amazon-Anbindung: Es meldet sich nicht bei Seller Central an, und deine Angebote lädst du weiter selbst hoch. WISEPIM hilft dir, die Produktdaten vorher in Ordnung zu bringen:
- Das Amazon-Regelpaket in Quality Guard prüft jedes Produkt auf Name, Beschreibung, Preis und SKU, eine GTIN oder Marke plus MPN, einen Titel mit höchstens 75 Zeichen und mindestens ein Bild. Es warnt bei kurzen Titeln, dünnen Beschreibungen und weniger als vier Bildern.
- Channel Readiness zeigt, welchen Produkten die Felder fehlen, die Amazon verlangt.
- Der Schreibstil Marketplace Description (Amazon-style) schreibt Texte im Stil eines Amazon-Angebots, und die KI-Übersetzung in über 70 Sprachen hilft, wenn du in weiteren Amazon-Shops verkaufst.
- Du exportierst deine Produkte als CSV- oder Excel-Datei mit eigener Spaltenreihenfolge, passend zur Vorlage deiner Kategorie, und lädst die Datei selbst in Seller Central hoch.
- Die WISEPIM-Browsererweiterung importiert Produkte von Amazon-Seiten, etwa die Angebote eines Lieferanten, mit Bildern, technischen Daten und der Quell-URL.
Anforderungen an Angebote auf Amazon
Pflicht- und optionale Felder für Produktangebote auf diesem Marktplatz
Der Titel ist das wichtigste Feld für die Sichtbarkeit in der Suche. Er folgt der Titelformel von Amazon und enthält keine Werbesprüche, keine durchgehenden Großbuchstaben und keine Sonderzeichen wie HTML-Tags.
Sony WH-1000XM5 kabelloser Over-Ear-Kopfhörer mit Noise Cancelling, SchwarzDie Bullet Points stehen gut sichtbar auf der Produktdetailseite. Jeder Punkt nennt ein eigenes Verkaufsargument. Lass Werbesprache, Preise und Versandinfos weg und konzentriere dich auf Merkmale, Materialien, Maße und Einsatzzwecke.
STARKES NOISE CANCELLING: Zwei Prozessoren steuern 8 Mikrofone für eine besonders wirksame GeräuschunterdrückungDie Beschreibung gibt einen ausführlichen Überblick über den Artikel. Mit Brand Registry nutzt du besser A+ Content mit Bildern und Vergleichstabellen. Kontaktdaten, URLs und zeitgebundene Formulierungen sind nicht erlaubt.
Erlebe eine neue Art von Ruhe mit dem Sony WH-1000XM5. Zwei Prozessoren steuern acht Mikrofone und sorgen für starkes Noise Cancelling...Das Hauptbild zeigt das Produkt auf rein weißem Hintergrund, ohne Text, Logos, Wasserzeichen oder weitere Gegenstände. Das Produkt füllt mindestens 85 % der Bildfläche. Weitere Bilder zeigen das Produkt im Einsatz, Details, Maße oder Infografiken. Ab einer hohen Auflösung funktioniert die Zoomfunktion.
Hauptbild: Produkt auf rein weißem Hintergrund (RGB 255,255,255). Weitere Bilder: im Einsatz, Infografik, Größenvergleich, VerpackungDer Standardpreis des Produkts, als positive Zahl mit höchstens zwei Nachkommastellen. Amazon beobachtet Preise und kann Angebote unterdrücken, die deutlich teurer sind als auf anderen Kanälen. Zusätzlich kannst du Angebotspreise, Business-Preise und Mengenrabatte festlegen.
29.99Der Markenname muss in allen Angeboten derselben Marke identisch sein. Mit Brand Registry muss er mit deiner Eintragung übereinstimmen. Für Produkte ohne Marke nutzt du deine eigene Marke oder, wo zulässig, 'Generic'.
SonyFür neue Produkte brauchst du eine gültige Produktkennung. Die EAN beziehst du bei GS1 Germany oder einer anderen GS1-Organisation. Amazon prüft GTINs gegen die GS1-Daten. Für Eigenmarken oder handgemachte Produkte ohne GTIN kannst du eine GTIN-Befreiung beantragen.
4012345678901Ordne jedes Produkt der genauesten Kategorie im Browse Tree Guide (BTG) zu. Die richtige Kategorie bringt dein Produkt in passende Such- und Stöberergebnisse. Einige Kategorien erfordern eine Freischaltung, bevor du dort Angebote einstellen darfst.
Elektronik & Foto > Kopfhörer > Over-Ear-KopfhörerBackend-Suchbegriffe sind versteckte Keywords, mit denen dein Produkt in passenden Suchen erscheint. Wiederhole keine Wörter aus Titel, Marke oder Bullet Points. Fremde Markennamen, ASINs und irreführende Begriffe verstoßen gegen die Richtlinien von Amazon.
kabellos bluetooth headset geräuschunterdrückung reise pendelnVarianten fassen verwandte Produkte, etwa Größen oder Farben, unter einer Eltern-ASIN zusammen. So teilen sie sich Bewertungen und Verkaufsrang. Jede Variante braucht eine eigene Produktkennung und eigene Bilder, und das Variantenthema muss in deiner Kategorie erlaubt sein.
Eltern-ASIN B0CX12345 mit Varianten: Schwarz (B0CX12346), Silber (B0CX12347), Blau (B0CX12348)Produktdaten für Amazon
Format
Tabulatorgetrennte Flat File, XML, JSON (SP-API)
So kommen deine Produktdaten auf diesen Marktplatz
Am häufigsten werden Produktdaten über Lagerbestandsdateien (Flat Files) hochgeladen: kategoriespezifische, tabulatorgetrennte Vorlagen, die du in Seller Central herunterlädst. Für automatisierte Anbindungen nimmt die Selling Partner API (SP-API) JSON-Daten an und deckt Angebote, Bestand und Bestellungen ab. Seit dem 31. Juli 2025 nimmt die Feeds API die alten Flat-File- und XML-Angebotsfeeds nicht mehr an; Tools, die über die API arbeiten, nutzen die Listings Items API oder JSON-Feeds.
Akzeptierte Dateitypen
Kategoriesystem von Amazon
Der Browse Tree Guide (BTG) ist die Kategoriestruktur von Amazon. Jede Kategorie hat eine eigene Browse-Node-ID, und Produkte gehören in den genauesten (untersten) Knoten. Der BTG ist pro Marktplatz verschieden: Kategorien und Node-IDs auf amazon.de unterscheiden sich von amazon.com oder amazon.nl. Einige Kategorien erfordern eine Freischaltung, bevor du dort verkaufen darfst.
Tipps zur Zuordnung
Spezifikationen für Produktdaten
Die genauen Anforderungen an Titel, Beschreibungen, Bilder und Preise
Produkttitel
Anforderungen
Best Practices
- Folge der Formel: Marke + Serie + Modell + wichtigstes Merkmal + Produktart + Packungsgröße
- Setze Marke, Produktart und Hauptmerkmal an den Anfang, damit der Titel auch gekürzt noch verständlich ist
- Nutze die deutschen Begriffe, nach denen deine Kundschaft sucht, statt übersetzter Herstellertexte
- Prüfe den Titel auf dem Smartphone, wo die Suche ihn abschneidet
- Vermeide Keyword-Ketten: Amazon wertet unlesbare Titel ab
Produktbeschreibungen
Anforderungen
Best Practices
- Beginne mit dem überzeugendsten Nutzen des Produkts
- Nutze A+ Content für Vergleichstabellen, Anwendungsbilder und deine Markengeschichte
- Beantworte die Fragen, die Kundschaft in Bewertungen und Fragen stellt, schon in der Beschreibung
- Laut Amazon kann Basic A+ Content den Umsatz um bis zu 8 % steigern und Premium A+ Content um bis zu 20 %. Fang mit deinen meistverkauften ASINs an
Produktbilder
Anforderungen
Best Practices
- Zeig mindestens 6 Bilder: Hauptbild, Rück- und Seitenansicht, im Einsatz, Infografik, Größenvergleich, Verpackung
- Hebe Merkmale und Maße mit Infografiken hervor
- Füge ein Video hinzu, das das Produkt in Aktion zeigt
- Halte die Bilder aller Varianten im gleichen Stil und farbecht
Preise und Angebote
Anforderungen
Best Practices
- Behalte die Preise anderer Anbieter im Blick, denn der Preis zählt für das Einkaufswagenfeld
- Rechne Verkaufsgebühr, FBA-Gebühren und Versandkosten in jeden Preis ein
- Richte Mengenrabatte und Business-Preise ein, um über Amazon Business an Firmen zu verkaufen
- Vermeide häufige große Preissprünge, die Preiswarnungen von Amazon auslösen können
Häufige Ablehnungsgründe auf Amazon
Vermeide diese Fehler, durch die Angebote abgelehnt oder für Kundschaft unsichtbar werden
Ungültige oder nicht verifizierte Produktkennung (EAN/UPC/GTIN)
Nutze echte GTINs von GS1, die auf deine Marke registriert sind. Für Eigenmarken ohne GTIN beantragst du eine GTIN-Befreiung. Prüfe die Prüfziffer jeder EAN, bevor du hochlädst.
Das Hauptbild erfüllt die Vorgaben nicht (kein weißer Hintergrund, Text oder Wasserzeichen)
Stelle das Hauptbild auf rein weißen Hintergrund (RGB 255,255,255) frei und entferne Text, Logos, Wasserzeichen und Requisiten. Das Produkt füllt mindestens 85 % des Bildes, und das Bild hat mindestens 1000 x 1000 Pixel.
Der Titel enthält Werbesprache oder Sonderzeichen oder ist zu lang
Entferne Werbesprüche wie Bestseller, Gratisversand oder Angebot, HTML-Tags und Sonderzeichen. Bleib bei höchstens 75 Zeichen inklusive Leerzeichen (Medientitel ausgenommen) und folge der Formel Marke + Modell + Merkmal + Produktart.
Angebot in einer Kategorie, die eine Freischaltung erfordert
Prüfe in Seller Central unter Produkte hinzufügen, ob die Kategorie freigeschaltet werden muss, und reiche die verlangten Unterlagen ein, etwa Rechnungen autorisierter Händler, Sicherheitszertifikate oder eine Markenautorisierung.
Die Varianten sind falsch angelegt oder nutzen ein ungültiges Variantenthema
Nimm die gültigen Werte aus der Flat-File-Vorlage deiner Kategorie und nutze ein dort erlaubtes Variantenthema (zum Beispiel Size, Color oder SizeName-ColorName). Jede Kind-ASIN braucht eine eigene SKU, Produktkennung und eigene Bilder.
Deine Daten widersprechen einer bestehenden ASIN
Wenn du an eine bestehende ASIN anhängst, müssen Marke, Hersteller und Hauptmerkmale zur Katalogseite passen. Ist die Katalogseite falsch, meldest du das über Seller Central. Mit Brand Registry hast du mehr Einfluss auf die Seite.
Tipps für bessere Angebote auf Amazon
Best Practices für mehr Sichtbarkeit und mehr Verkäufe
Nutze die Backend-Suchbegriffe ganz aus
Fülle die 250 Bytes mit Begriffen, die noch nicht in Titel, Marke oder Bullet Points stehen: Synonyme, Schreibvarianten, Abkürzungen und andere Produktnamen. Trenne mit Leerzeichen statt Kommas und lass fremde Marken und ASINs weg.
Setze A+ Content und die Markengeschichte ein
Mit Brand Registry erstellst du A+ Content für deine wichtigsten ASINs: Vergleichstabellen für verwandte Produkte, Anwendungsbilder und Module, die Fragen vor dem Kauf beantworten. Laut Amazon steigert Basic A+ Content den Umsatz um bis zu 8 % und Premium A+ Content um bis zu 20 %.
Optimiere für das Einkaufswagenfeld
Bieten mehrere Verkäufer dasselbe Produkt an, entscheidet das Einkaufswagenfeld (Buy Box), wessen Angebot im Warenkorb landet. Es zählen ein wettbewerbsfähiger Preis, gute Versandleistung, ein gesundes Verkäuferkonto und verfügbarer Bestand. Halte die Kennzahlen in deinem Kontozustand-Dashboard im grünen Bereich.
Nutze gute Bilder und ein Video
Zeig das Produkt aus mehreren Blickwinkeln, im Einsatz, neben einem bekannten Gegenstand für die Größe und mit hervorgehobenen Merkmalen. Ein kurzes Video beantwortet Fragen, die Text und Bilder offenlassen.
Lies Bewertungen und Rücksendegründe
Prüfe Bewertungen, Kundenfragen und Rücksendegründe regelmäßig. Wenn viele Kundinnen und Kunden dasselbe falsch verstehen, korrigiere den Text, der die falsche Erwartung geweckt hat. Das Dashboard Voice of the Customer in Seller Central zeigt Probleme mit einzelnen Angeboten.
Verkaufen auf Amazon: Vor- und Nachteile
So stellst du Produkte auf Amazon ein
Schritt für Schritt zu deinen ersten Angeboten auf diesem Marktplatz
01
Verkäuferkonto anlegen und Pflichten klären
Melde dein Gewerbe an und beantrage Steuernummer und USt-IdNr. Registriere dich im LUCID-Verpackungsregister. Erstelle dann dein Verkäuferkonto über sell.amazon.de, wähle einen Verkaufstarif und schließe die Identitätsprüfung mit Ausweis, Kreditkarte, Bankkonto und Adressnachweis ab.
02
Produktdaten vorbereiten und Angebote anlegen
Sammle für jedes Produkt EAN, Bilder, Maße und Gewicht. Prüfe, ob es schon eine ASIN gibt. Für neue Produkte schreibst du Titel, Bullet Points und Beschreibung auf Deutsch, wählst den genauesten Browse Node und füllst die Kategorieattribute aus. Lade die Daten einzeln in Seller Central oder gesammelt über die Flat-File-Vorlage deiner Kategorie hoch.
03
Versand wählen, live gehen und verbessern
Entscheide pro Produkt zwischen Versand durch Amazon und Versand durch Händler und kalkuliere Verkaufs- und Versandgebühren in den Preis ein. Behebe Fehler im Lagerbestand-Bereich von Seller Central, starte bei Bedarf Sponsored Products und passe Titel und Bilder anhand der Geschäftsberichte an.
Ratgeber für Amazon-Angebote
Lade unseren Ratgeber für Amazon-Produktangebote herunter: Titel, Bullet Points, Bilder und Suchbegriffe, die zu den Regeln von amazon.de passen.
- Formeln für Titel und Bullet Points mit Vorlagen pro Kategorie
- Checkliste für Hauptbild, Zusatzbilder und Infografiken
- Anleitung für Backend-Suchbegriffe auf Deutsch
- Tipps für A+ Content (laut Amazon bis zu 8 % mehr Umsatz mit Basic A+ Content)
Häufige Fragen
Häufige Fragen zum Verkaufen auf Amazon
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