Digital Product Asset Management (DPAM)
Digital Product Asset Management (DPAM) speichert Produktfotos, Videos, 3D-Modelle und Anleitungen und verknüpft sie mit dem richtigen Produkt, der Variante und dem Kanal.
Was ist Digital Product Asset Management (DPAM)?
Digital Product Asset Management (DPAM) ist die Praxis, die Mediendateien zu speichern, zu organisieren und zu verknüpfen, die deine Produkte verkaufen: Produktfotos, Videos, 3D-Modelle, Anleitungen und Zertifikate. Product Asset Management hält jede Datei mit dem richtigen Produkt, der richtigen Variante und dem richtigen Kanal verbunden. DPAM ist eine engere Form des Digital Asset Management (DAM). Ein allgemeines DAM enthält alle Dateien eines Unternehmens, von Logos bis zu Eventfotos. DPAM deckt nur Produktinhalte ab, und seine Kernaufgabe ist die Verknüpfung zwischen einer Datei und einem Produktdatensatz: welches Bild das Hauptbild der Variante in Navy ist, welche Anleitung zu welchem Modell gehört, welche Größe jeder Marktplatz braucht. Deshalb liegt DPAM oft in oder neben einem PIM-System, sodass Produktdaten und Assets gemeinsam verwaltet werden. Wie das funktioniert, siehst du beim Digital Asset Management.
Warum Digital Product Asset Management (DPAM) im E-Commerce wichtig ist
Bilder sind oft das Erste, was Käufer ansehen. Das Baymard Institute stellte 2018 fest, dass 56 % der Nutzer eine Produktseite zuerst über die Bilder erkunden. Ein falsches oder fehlendes Bild bei einer Variante oder ein Foto, das ein Marktplatz ablehnt, kostet diesen ersten Eindruck. Wenn Kataloge wachsen, ist nicht das Speichern von Dateien das Schwierige, sondern sie verknüpft zu halten. Ein Produkt kann ein Dutzend Bilder, ein Video und eine Anleitung haben, und jeder Kanal will andere Größen und Formate. DPAM hält diese Verknüpfungen aufrecht, damit die richtige Datei im richtigen Angebot ankommt.
Beispiele für Digital Product Asset Management (DPAM)
- 1Asset: Hauptproduktfoto, Verknüpft mit: SKU TSHIRT-NAVY-M, Kanalversion: quadratisch, weißer Hintergrund für Marktplätze
- 2Asset: Installationsanleitung (PDF), Verknüpft mit: allen Varianten des Modells HX-200, Kanalversion: Download-Link auf der Produktseite
- 3Asset: Produktvideo, Verknüpft mit: Produktfamilie Running Shoe X, Kanalversion: im Webshop eingebettet und in Social-Kataloge geteilt
- 4Asset: Sicherheitsdatenblatt, Verknüpft mit: Reinigungsmittel SKU CLN-5L, Kanalversion: Pflichtanhang für B2B-Kunden
So hilft WISEPIM
- Speichere Produktbilder und Dateien mit Digital Asset Management im Produktdatensatz.
- Skaliere und konvertiere Bilder in großen Mengen mit Bulk Image Actions.
- Erstelle Alt-Texte für Produktbilder mit dem kostenlosen Alt-Text-Generator für Bilder.
Häufige Fehler bei Digital Product Asset Management (DPAM)
- Dateien ohne SKU oder EAN benennen, sodass sie nicht automatisch verknüpft werden können.
- Ein Bild für alle Varianten verwenden, sodass Käufer die falsche Farbe sehen.
- Eine einzige Größe hochladen und jeden Kanal sie schlecht zuschneiden lassen.
- Den Überblick über Nutzungsrechte für Bilder von Lieferanten oder Fotografen verlieren.
Tipps zu Digital Product Asset Management (DPAM)
- Verwende in jedem Dateinamen die SKU oder EAN.
- Lege ein Hauptbild pro Variante fest, nicht nur pro Produkt.
- Halte die Bildregeln jedes Kanals schriftlich fest: Größe, Hintergrund und Dateityp.
- Ergänze jedes Produktbild um einen Alt-Text.
Trends rund um Digital Product Asset Management (DPAM)
- AI, die Bilder verschlagwortet, Hintergründe entfernt und Alt-Texte schreibt.
- 3D-Modelle und AR-Dateien für Möbel, Mode und Elektronik.
- Automatische Bildvarianten pro Kanal statt manueller Exporte.
Tools für Digital Product Asset Management (DPAM)
- WISEPIM: Digital Asset Management im PIM, mit Bulk Image Actions (Bild-Massenaktionen) zum Skalieren und Konvertieren.
- Bynder: ein DAM für Marken- und Marketing-Assets.
- Cloudinary: Bild- und Video-Hosting mit Skalierung on the fly für Websites.