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A+ Content (Enhanced Brand Content)

Content und Digital Asset ManagementStufe: Intermediate

A+ Content, früher Enhanced Brand Content, ist die Amazon-Funktion, mit der Markeninhaber Bild- und Textmodule unter dem Produktlisting einfügen.

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Was ist A+ Content (Enhanced Brand Content)?

A+ Content ist die Amazon-Funktion, mit der Markeninhaber die schlichte Produktbeschreibung durch gestaltete Module ersetzen: große Bilder, Bild-Text-Blöcke, Vergleichstabellen und Markengeschichten. Früher hieß sie für Seller Enhanced Brand Content (EBC) und für Vendoren A+; heute nutzt Amazon für beide den Namen A+ Content. Seller brauchen eine genehmigte Marke in der Amazon Brand Registry, um A+ Content zu erstellen. Basic A+ nutzt Standardmodule, Premium A+ bietet berechtigten Marken größere, interaktivere Layouts. A+ Content steht unter den Bullet Points, ersetzt also weder deinen Titel noch die Bullets oder die Backend-Suchbegriffe; er erklärt das Produkt ausführlicher, wenn der Kunde schon auf der Seite ist. Laut Amazon kann Basic A+ Content den Umsatz um bis zu 8 % steigern und Premium A+ um bis zu 20 %. Unser Leitfaden zu Amazon A+ Content behandelt Modulauswahl und Texte.

Warum A+ Content (Enhanced Brand Content) im E-Commerce wichtig ist

Auf Amazon teilen sich alle Verkäufer desselben Produkts eine Detailseite, und die meisten Listings sehen im sichtbaren Bereich gleich aus. A+ Content ist der Ort, an dem eine Marke Anwendungsfälle, Materialien, Größenhinweise und den Zusammenhang ihres Sortiments zeigen kann. Das zählt bei Produkten, die Kunden genau vergleichen, etwa Elektronik, Kosmetik und Wohnartikel. Amazon meldet auf Basis interner Daten ein Umsatzplus von bis zu 8 % für Basic A+ Content und bis zu 20 % für Premium A+. A+ Content bietet außerdem Platz für Vergleichstabellen, die Kunden zu anderen Produkten aus deinem eigenen Sortiment schicken statt zu denen eines Wettbewerbers.

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Beispiele für A+ Content (Enhanced Brand Content)

  • 1Modul: Vergleichstabelle, Inhalt: Vier Kaffeemaschinen nebeneinander mit Fassungsvermögen, Druck und Milchaufschäumer, Ziel: Dem Kunden helfen, das passende Modell aus deinem Sortiment zu wählen.
  • 2Modul: Bild mit Text, Inhalt: Eine Wanderjacke auf einem verregneten Weg mit erklärter Wassersäule und verschweißten Nähten, Ziel: Die Funktion im Einsatz zeigen.
  • 3Modul: Markengeschichte, Inhalt: Wo die Marke angefangen hat und wofür sie steht, mit Links zu anderen Produktlinien, Ziel: Vertrauen aufbauen und Cross-Selling fördern.
  • 4Modul: Technische Daten, Inhalt: Maße, Materialien und Pflegehinweise in einem Block, Ziel: Die Fragen beantworten, die zu Retouren führen.

So hilft WISEPIM

  • AI-Anreicherung: Entwirf Modultexte, Attribute und Spezifikationen aus deinen vorhandenen Produktdaten und bearbeite sie vor dem Upload.
  • Bulk Image Actions (Bildbearbeitung in großen Mengen): Skaliere und konvertiere Produktbilder in großen Mengen, bevor du sie in A+ Module einsetzt.
  • Produktfamilien und Varianten: Halte gemeinsame Texte auf Familienebene, damit Vergleichstabellen einheitliche Werte nutzen.
  • Prompt Library (Prompt-Bibliothek): Speichere einen Prompt in deiner Markenstimme und nutze ihn für jeden A+ Entwurf wieder.

Häufige Fehler bei A+ Content (Enhanced Brand Content)

  • Wichtigen Text in Bilder packen, wo er auf dem Smartphone schwer lesbar ist und sich kaum übersetzen lässt.
  • Die Bullet Points wiederholen, statt neue Informationen zu liefern.
  • Aussagen verwenden, die Amazon ablehnt, etwa Preisversprechen, Garantien oder namentliche Vergleiche mit anderen Marken.
  • Einzelne Module pro ASIN bauen, sodass Änderungen an gemeinsamen Spezifikationen Tage dauern.
  • Bilder in der falschen Größe hochladen, die Amazon dann beschneidet oder ablehnt.

Tipps zu A+ Content (Enhanced Brand Content)

  • Schreib den Modultext als echten Text, nicht ins Bild, damit er lesbar und übersetzbar bleibt.
  • Nutze die Vergleichstabelle, um deine eigenen Produkte zu verlinken und Kunden zur richtigen Größe oder zum richtigen Modell zu führen.
  • Entwirf den Produkttext zuerst mit einem Tool wie dem Produktbeschreibungs-Generator und teile ihn dann auf die Module auf.
  • Prüfe jedes Bild vor dem Einreichen gegen die aktuellen Größenvorgaben von Amazon für Module.
  • Überarbeite den A+ Content, wenn du eine Spezifikation änderst, damit die Module zu den Bullets passen.

Trends rund um A+ Content (Enhanced Brand Content)

  • Premium-A+-Layouts mit Video, Hotspots und Karussells für berechtigte Marken.
  • Shoppable Vergleichstabellen, die ein ganzes Produktsortiment verknüpfen.
  • Von AI entworfene Modultexte, die ein Markenteam vor dem Upload bearbeitet.
  • Ähnliche Enhanced-Content-Formate auf anderen Handelsseiten, oft über Content-Syndication-Dienste ausgespielt.

Tools für A+ Content (Enhanced Brand Content)

  • A+ Content Manager in Amazon Seller Central
  • Amazon Brand Registry
  • Amazon Vendor Central
  • Canva oder Adobe Photoshop für Modulbilder
  • Ein PIM-System für Produkttexte und Spezifikationen

Verwandte Begriffe

Auch bekannt als

Enhanced Brand Content (EBC)Amazon A+ ContentPremium A+ ContentRich Product Content

Häufige Fragen

A+ Content ist ein Bereich unter den Bullet Points, in dem Markeninhaber gestaltete Module mit Bildern, Text und Vergleichstabellen einfügen. Er ersetzt die schlichte Produktbeschreibung. Seller brauchen dafür die Amazon Brand Registry.

Ja. Enhanced Brand Content (EBC) war der Name für Seller, Vendoren hatten A+. Amazon hat beides unter dem Namen A+ Content zusammengeführt, ältere Anleitungen, die EBC erwähnen, beschreiben also dieselbe Funktion.

Basic A+ nutzt eine Reihe von Standardmodulen mit Bildern, Text und Vergleichstabellen. Premium A+ ergänzt größere Layouts in voller Breite, Video und interaktive Module und steht nur berechtigten Marken offen. Amazon meldet ein Umsatzplus von bis zu 8 % für Basic und bis zu 20 % für Premium.

Amazon gibt nicht an, dass A+ Text so für das Suchranking genutzt wird wie Titel, Bullets und Backend-Suchbegriffe. Sein Wert liegt auf der Seite: Klarere Informationen können die Conversion verbessern. Platziere deine Keywords in Titel, Bullets und Backend-Feldern.

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