Problem im Merchant Center
Falsche oder nicht passende GTIN beheben
„Falsche GTIN“, oft auch nicht passende GTIN genannt, ist schwerer zu erkennen als ein Formatfehler. Die Nummer besteht jede Prüfung, gehört aber zu einem anderen Produkt als dem in deinem Angebot. Hier erfährst du, wie Google das erkennt, wie du herausfindest, woher die falsche Nummer stammt, und wie das mit dem separaten Problem „Incorrect product identifier“ (falsche Produktkennung) zusammenhängt.
Diego Nijboer · WISEPIMAktualisiert am
Kurz gesagt
Vergleiche die GTIN mit dem Barcode auf der Verpackung oder den Herstellerdaten und sorg dafür, dass Bild, Titel und Beschreibung genau dieses Produkt beschreiben. Korrigiere einzelne Produkte über Produkt bearbeiten, oder lade die Liste der betroffenen Produkte herunter und korrigiere sie im Bulk. Wurde das Produkt oder Konto abgelehnt, beantrage eine Überprüfung, sobald die Korrektur live ist.
In diesem Ratgeber
Was dieses Problem bedeutet
Google vergleicht deine GTIN mit dem, was es über das Produkt hinter dieser Nummer weiß. Ist die GTIN korrekt formatiert, passt aber nicht zu dem Produkt, das du beschreibst, zeigt das Merchant Center Falsche GTIN an. Die häufigste Ursache ist die GTIN eines anderen Produkts, die versehentlich wiederverwendet wurde, zum Beispiel als ein Angebot kopiert wurde, um eine neue Variante anzulegen.
Ein verwandtes Problem funktioniert umgekehrt. Incorrect product identifier (falsche Produktkennung) erscheint, wenn identifier_exists auf false oder no steht, Google aber anhand ähnlicher Angebote annimmt, dass das Produkt eine GTIN hat. Das Angebot bleibt abgelehnt, bis du korrekte Kennzeichnungen angibst. Besteht deine GTIN die Formatprüfung nicht, lies stattdessen Ungültige GTIN in nicht unterstütztem Format.
| Detail | Wert |
|---|---|
| Problem im Merchant Center | Falsche GTIN |
| Attribut | gtin [gtin] |
| Auswirkung | Google ordnet das Angebot dem falschen Produkt zu, und ein abgelehntes Produkt oder Konto bleibt abgelehnt, bis die GTIN korrigiert ist. |
| Geprüft | Anhand der Google Merchant Center-Hilfe am 11. Oktober 2026 |
Häufige Ursachen
- Die GTIN eines anderen Produkts wurde wiederverwendet, oft beim Duplizieren eines Angebots oder einer Variante.
- Varianten teilen sich eine GTIN, obwohl jede Größe oder Farbe einen eigenen Barcode hat.
- Beim Import haben sich Spalten verschoben, sodass GTINs in den falschen Zeilen gelandet sind.
- Titel, Bild oder Beschreibung passen nicht zu dem Produkt, zu dem die GTIN gehört.
- identifier_exists steht bei einem Markenprodukt mit GTIN auf no (angezeigt als Incorrect product identifier).
Schritt für Schritt beheben
- Öffne im Merchant Center Produkte, wechsle zum Tab Überprüfung erforderlich und filtere nach diesem Problem.
- Prüf bei jedem Produkt, ob gtin mit der Nummer des Herstellers übereinstimmt, anhand des Barcodes auf der Verpackung oder der Lieferantendaten.
- Prüf, ob Bild, Titel und Beschreibung korrekt sind und dasselbe Produkt beschreiben wie die GTIN.
- Bei wenigen Produkten nutzt du Produkt bearbeiten und klickst auf Speichern. Bei vielen lädst du die betroffenen Produkte als CSV-Datei herunter, korrigierst die GTINs und lädst sie auf deinem üblichen Weg hoch.
- Siehst du Incorrect product identifier, entferne identifier_exists oder setze es auf true oder yes und ergänze die gültige GTIN des Herstellers. Google empfiehlt GS1 GEPIR, um zu prüfen, wem eine GTIN gehört.
- Wurde das Produkt oder Konto abgelehnt, beantrage eine Überprüfung, sobald die Korrektur live ist, oder lege Einspruch ein. Eine kleine Änderung oder ein Einspruch startet einen neuen Crawl.
- Plane Zeit ein: Überprüfungs-Crawls sind meist innerhalb von 24 bis 48 Stunden abgeschlossen, nachdem die Korrekturen live sind.
So beugst du vor
- Nutze nur GTINs vom Hersteller; erstelle oder erfinde nie eine GTIN.
- Prüf den Barcode auf der Verpackung, wenn ein neues Produkt eingeht, und gleiche ihn mit den GTIN-Richtlinien von GS1 ab.
- Gib jeder Variante ihre eigene GTIN und leere das GTIN-Feld, wenn du ein Produkt duplizierst.
- Gib für jedes Produkt, das eine GTIN hat, diese auch an, damit identifier_exists nie versehentlich auf no steht.
So hilft WISEPIM
WISEPIM kann nicht erkennen, ob eine gültige GTIN zum richtigen Produkt gehört: Es schlägt Nummern nicht im GS1-Register nach. Die häufigste Ursache dieses Problems erkennt es aber. Die allgemeinen Regelpakete in Quality Guard markieren eine GTIN, die im selben Projekt doppelt verwendet wird, und genau das passiert, wenn ein Angebot oder eine Variante samt Barcode kopiert wird.
WISEPIM speichert EAN, UPC, Marke und MPN pro Variante, und die Merchant Center-Integration sendet kein identifier_exists und kann es deshalb nicht versehentlich auf no setzen. Veröffentlichst du über Feed Hub, schreibt dessen Google Shopping-Feed no nur, wenn GTIN, MPN und Marke alle leer sind.
Quellen
Die Quellen, die wir für diesen Ratgeber gelesen haben, Stand Oktober 2026. Regeln und Namen ändern sich, prüfe also die aktuelle Fassung, bevor du entscheidest.
Häufige Fragen
Finde Feed-Probleme, bevor Google sie findet
WISEPIM prüft jedes Produkt in Quality Guard gegen die Google Shopping-Regeln und sendet saubere Daten an das Merchant Center oder einen Feed Hub-Feed. Kostenlos für bis zu 100 Produkte.
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